Restructure analysis section 3.2 layout and move cooperative processes
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a635881101
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8158abd17c
@ -13,6 +13,6 @@ Ausgehend von der gegenwärtigen Situation und den vorläufigen Themen wird mit
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Bereits in der Situationserfassung zeigten sich mehrere vorläufige Themen, die im Prozessschritt Analyse weiter vertieft werden sollten. Ein besonderes Gewicht erhielt dabei das Thema Heimweh bzw. emotionale Belastung, da Leny bereits in 3.1 äusserte, dass er daran arbeiten möchte.
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***Methode(n)***
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***Gewählte Methoden im Überblick***
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Für die vertiefte Analyse wählte ich die Perspektivenanalyse und die Drei Häuser. Mit der Perspektivenanalyse wollte ich die Sicht verschiedener Beteiligter systematisch zusammentragen. Mit den Drei Häusern wollte ich Lenys eigene Sicht noch deutlicher erfassen.
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@ -13,11 +13,11 @@ Perspektivenanalyse
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In der Situationserfassung zeigte sich, dass Leny von verschiedenen Fachpersonen unterschiedlich wahrgenommen wird. Deshalb wählte ich die Perspektivenanalyse. Ich wollte die Sicht aus Wohnen, Schule, Therapie, Familie und von Leny selber zusammentragen, um genauer zu erkennen, welche Themen sich übergreifend zeigen und was ich in dieser Arbeit weiter erhellen möchte.
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***Kooperative Bearbeitung***
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***Durchführung / Datenerhebung und kooperative Bearbeitung***
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Ich erstellte für die Fachpersonen einen Fragebogen und passte diesen für die Mutter und für Leny in einfacherer Sprache an. Mit der Mutter und mit Leny bearbeitete ich die Fragen in einem Bezugspersonengespräch. Den Fachpersonen stellte ich den Fragebogen zur schriftlichen Beantwortung zu. Es war sehr erfreulich, wie engagiert die Beteiligten mitarbeiteten und mir die Fragen rasch und präzise beantworteten. Dadurch bewegte sich das Thema im ganzen Praxisbetrieb.
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***Relevante Aspekte***
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***Auswertung / relevante Aspekte***
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In der Perspektivenanalyse zeigt sich, dass bei Leny weniger klassisches Heimweh als vielmehr eine emotionale Belastung im Vordergrund steht. Das zeigt sich über die Sichtweisen von Wohnen, Schule, Therapie, Familie und Leny hinweg. Die emotionale Belastung zeigt sich vor allem im Zusammenhang mit familiären Sorgen, Belastungen zuhause, Konflikten und Übergängen. In solchen Momenten wirkt Leny oft traurig, müde, angespannt, abwesend oder zieht sich zurück.
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@ -26,3 +26,5 @@ Bei den Themen Vergessen, Orientierung und Ausweichen zeigt sich kein einheitlic
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Übergreifend zeigt sich damit, dass Lenys Verhalten stark situationsabhängig ist. Belastung, Anforderungen und Übergänge haben in mehreren Themen Gewicht, während Vertrautheit, Interesse und überschaubare Situationen eher stabilisierend wirken.
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Die vollständige Übersicht der Perspektivenanalyse befindet sich im Anhang (vgl. Anhang X).
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**Auswertungsvorgehen: (noch nicht geschrieben)**
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@ -13,12 +13,14 @@ Drei Häuser
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Als zweite Analysemethode wählte ich die Drei Häuser. Mir war wichtig, Lenys eigene Sicht noch deutlicher zu erfassen. Die Methode ist kindgerecht, konkret und half mir, mit ihm über gute Dinge, Sorgen sowie Wünsche und Träume ins Gespräch zu kommen. So erhielt ich eine ergänzende Sicht auf Themen, die in der Perspektivenanalyse bereits sichtbar wurden.
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***Kooperative Bearbeitung***
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***Durchführung / Datenerhebung und kooperative Bearbeitung***
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Ich erarbeitete die Drei Häuser mit Leny in einem Bezugspersonengespräch. Die Zusammenarbeit war offen und kooperativ. Leny liess sich gut auf die Methode ein, hatte Freude an den Bildern auf dem Formular und arbeitete sehr gut mit, obwohl er müde war.
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***Relevante Aspekte***
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***Auswertung / relevante Aspekte***
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Bei den Drei Häusern wird nochmals deutlich, wie stark Leny mit familiären Sorgen und Belastungen zuhause beschäftigt ist. Es werden aber auch Ressourcen sichtbar, vor allem Beziehungen, vertraute Dinge und konkrete Tätigkeiten, die ihm guttun. In seinen Wünschen und Träumen wird vor allem sein Bedürfnis nach Ruhe, Sicherheit und Entlastung sichtbar. Insgesamt verdichten sich hier besonders die Themen Familie, Belastung zuhause sowie der Wunsch nach mehr Ruhe und Sicherheit.
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Die ausgefüllte Methode „Drei Häuser“ befindet sich im Anhang (vgl. Anhang Y).
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**Auswertungsvorgehen: (noch nicht geschrieben)**
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@ -12,19 +12,3 @@ footnote: "🎯 Fallthematik = Verdichtung der konstatierenden Hypothesen"
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Aus den konstantierenden Hypothesen und den Auswertungen formuliere ich folgende Fallthematik:
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Heimweh zeigt sich bei Leny weniger als klassisches Vermissen, sondern stärker als emotionale Belastung im Zusammenhang mit familiären Sorgen, Konflikten, Übergängen und fehlender Sicherheit. Im Vordergrund stehen dabei seine Sorgen um zuhause, um seine Mutter und um seine Geschwister. Auffällig ist zudem, dass Leny in belastenden, unangenehmen oder überfordernden Situationen eher ausweicht, vergisst oder an Orientierung verliert. Vertrautheit, Interesse und konkrete Handlungen begünstigen seine Orientierung und verringern sein Vergessen.
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## **Kooperative Verdichtung**
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In der Zeit, in der die Perspektivenanalyse und die Drei Häuser erarbeitet wurden, fand im Praxisbetrieb auch ein Gespräch nach dem lösungsorientierten Ansatz statt, das im Praxisbetrieb Oasengespräch genannt wird. Dort bringt das Kind das Thema selbst ein und erarbeitet im Prozess eigene Schritte. Leny brachte dabei das Thema Heimweh ein *(vgl. Kapitel 3.1, Gegenwärtige Situation)*. In diesem Gespräch konkretisierte sich das Heimweh. In einem Aspekt beschreibt Leny dabei sein Bedürfnis nach Ruhe und Erholung sowie die Überforderung mit seinem Zimmerkollegen.
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Im Fachaustausch mit der Psychologin und in der organisatorischen Sitzung verdichtete sich die Einschätzung, dass die aktuelle Zimmerkonstellation für Leny eher überfordernd ist und ein Zimmerwechsel entlastend wirken könnte.
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In einer Supervision bearbeiteten wir die unterschiedlichen fachlichen Sichtweisen zur Zimmersituation und klärten das weitere Vorgehen.
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## **Sofortmassnahme**
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Im Verlauf der Analyse verdichteten sich die Hinweise darauf, dass das von Leny benannte Heimweh eng mit emotionaler Belastung, Sorgen, fehlender Ruhe und der aktuellen Zimmerkonstellation verbunden ist. Daraus ergab sich bereits vor dem Prozessschritt Diagnose ein unmittelbarer Unterstützungsbedarf. Der geplante Zimmerwechsel wird deshalb als kooperativ bearbeitete Sofortmassnahme verstanden und nicht als Ergebnis einer bereits ausgearbeiteten Zielsetzung oder Interventionsplanung.
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## **Validierungsgespräch**
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*_(Im Validierungsgespräch mit Leny überprüfte ich anschliessend, ob er sich in den verdichteten Analyseerkenntnissen wiedererkannte und wie er die bereits besprochene Sofortmassnahme einschätzte.)_*
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@ -4,3 +4,17 @@ type: "markdown"
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title: "Kooperative Prozesse"
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hint: "Halte hier die kooperative Arbeit auf Ebene der gesamten Analyse fest, z. B. Validierung, gemeinsame Klärungen und allfällige Sofortmassnahmen."
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In der Zeit, in der die Perspektivenanalyse und die Drei Häuser erarbeitet wurden, fand im Praxisbetrieb auch ein Gespräch nach dem lösungsorientierten Ansatz statt, das im Praxisbetrieb Oasengespräch genannt wird. Dort bringt das Kind das Thema selbst ein und erarbeitet im Prozess eigene Schritte. Leny brachte dabei das Thema Heimweh ein *(vgl. Kapitel 3.1, Gegenwärtige Situation)*. In diesem Gespräch konkretisierte sich das Heimweh. In einem Aspekt beschreibt Leny dabei sein Bedürfnis nach Ruhe und Erholung sowie die Überforderung mit seinem Zimmerkollegen.
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Im Fachaustausch mit der Psychologin und in der organisatorischen Sitzung verdichtete sich die Einschätzung, dass die aktuelle Zimmerkonstellation für Leny eher überfordernd ist und ein Zimmerwechsel entlastend wirken könnte.
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In einer Supervision bearbeiteten wir die unterschiedlichen fachlichen Sichtweisen zur Zimmersituation und klärten das weitere Vorgehen.
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## **Sofortmassnahme**
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Im Verlauf der Analyse verdichteten sich die Hinweise darauf, dass das von Leny benannte Heimweh eng mit emotionaler Belastung, Sorgen, fehlender Ruhe und der aktuellen Zimmerkonstellation verbunden ist. Daraus ergab sich bereits vor dem Prozessschritt Diagnose ein unmittelbarer Unterstützungsbedarf. Der geplante Zimmerwechsel wird deshalb als kooperativ bearbeitete Sofortmassnahme verstanden und nicht als Ergebnis einer bereits ausgearbeiteten Zielsetzung oder Interventionsplanung.
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## **Validierungsgespräch**
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*_(Im Validierungsgespräch mit Leny überprüfte ich anschliessend, ob er sich in den verdichteten Analyseerkenntnissen wiedererkannte und wie er die bereits besprochene Sofortmassnahme einschätzte.)_*
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