Überarbeite Kapitel 3.1 der Situationserfassung
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@ -7,7 +7,4 @@ footnote: "📚 So viel wie möglich sehen — so wenig wie möglich verstehen"
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***Ziel des Prozessschrittes***
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In der Situationserfassung mache ich mir ein umfassendes Bild der Fallsituation. Ich setze den Realitätsausschnitt und trage zusammen, was ist. Es geht ausschliesslich um das Sammeln von Informationen. Dazu habe ich verschiedene Methoden eingesetzt: Erkundungsgespräche, Beobachtungen im sozialpädagogischen Alltag, Journal-Einträge anderer Fachpersonen, Rückmeldungen an Sitzungen, Standortgespräche sowie das Studium bestehender Berichte und Akten.
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***Methode(n)***
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In der Situationserfassung mache ich mir ein Bild von Lenys aktueller Fallsituation. Ich fokussiere seine Lebenssituation im Wocheninternat und in der Schule seit seinem Eintritt Anfang 2025. Frühere biografische und familiäre Belastungen nehme ich nur auf, wenn sie zum Verständnis der gegenwärtigen Situation und der vorläufigen Themen notwendig sind. Die Informationen erfasse ich mit Erkundungsgesprächen, Beobachtungen im Alltag, Journal-Einträgen, Standortgesprächen sowie Berichten und Akten.
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@ -7,86 +7,38 @@ footnote: "📚 Realitätsausschnitt, Ressourcenorientierung und soziale Dimensi
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***Auftrag***
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*(Einweisungsgrund und einweisende Stelle)*
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*(Auftragsklärung: einweisende Stelle, Grund der Einweisung, Diagnose, Einverständnis Erziehungsberechtigte)*
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Im Bericht des schulpsychologischen Dienstes wird festgehalten, dass Leny den Schulstoff in der Regelklasse nicht altersgemäss erarbeiten konnte. Die Lehrperson beschrieb Konzentrationsschwierigkeiten, extreme Müdigkeit im Unterricht und die erkennbaren Sorgen Lenys um seine Mutter. Ein erhöhter Betreuungsbedarf wurde geprüft. Der bereits länger involvierte schulpsychologische Dienst diagnostizierte in diesem Zusammenhang eine Posttraumatische Belastungsstörung und empfahl die Platzierung in einem Sonderschulheim. Die Mutter stimmte dieser Empfehlung zu.
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Der Schulpsychologische Dienst des Wohnortes war bereits länger in den Unterstützungsprozess der Familie eingebunden. In der öffentlichen Schule zeigte sich zunehmend, dass Leny Mühe hatte, sich auf Aufgaben zu konzentrieren. Er ist mehrmals im Unterricht eingeschlafen und konnte den Schulstoff nicht entsprechend erarbeiten. Von seiner Lehrperson wurde festgehalten, dass er sich stark um seine Mutter sorgt. Vom Schulpsychologischen Dienst wurde eine Abklärung für einen erhöhten Betreuungsbedarf gemacht. In diesem Rahmen wurde eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) diagnostiziert und die Anmeldung für ein Sonderschulheim empfohlen. Die Mutter war mit dieser Empfehlung einverstanden.
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Die Obhut liegt bei der Kindsmutter. Für Leny besteht eine **_Berufsbeistandschaft_** mit dem Auftrag, sein Kindeswohl sicherzustellen.
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*(Rechtliche Situation)*
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*(Obhut, Beistandschaft: wer, welcher Auftrag)*
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Die Obhut liegt bei der Kindsmutter. Für Leny besteht eine Berufsbeistandschaft mit dem Auftrag, sein Kindeswohl sicherzustellen.
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*(Auftrag bezüglich Leny)*
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*(Individueller Klientenauftrag: persönliche, schulische, soziale Entwicklung; was soll erreicht werden)*
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Der Auftrag bezüglich Leny besteht darin, ihn in seiner persönlichen, schulischen und sozialen Entwicklung zu begleiten. Er soll sich abgrenzen können von der Verantwortung gegenüber seiner Mutter, damit er seine Entwicklungsschritte nachholen und machen kann. Im schulischen Bereich soll er seine Aufmerksamkeit besser fokussieren und Aufgaben zunehmend selbstständig bearbeiten können. Im sozialpädagogischen Alltag geht es um mehr Orientierung und Struktur sowie um das Festigen alltagspraktischer Kompetenzen.
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Der Auftrag im Praxisbetrieb besteht darin, Leny in seiner persönlichen, schulischen und sozialen Entwicklung zu begleiten. Dabei geht es um mehr Orientierung im Alltag, um mehr Selbstständigkeit bei schulischen und alltagspraktischen Aufgaben und um eine Entlastung von der Verantwortung gegenüber seiner Mutter.
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***Vorgeschichte***
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*(Vorgeschichte vom Klienten)*
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*(Biografie: Herkunft, Familiensituation, prägende Erlebnisse, soziales Umfeld)*
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Leny ist das älteste Kind der Familie. Er lebte einige Jahre mit seiner Mutter im Ausland beim Vater. Die Eltern trennten sich in seiner frühen Kindheit. Von der Mutter erfuhr ich, dass diese Zeit schwierig war und von Gewalt geprägt war. Mit Unterstützung ihrer Eltern kehrte sie mit Leny in die Schweiz zurück.
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Leny ist das älteste Kind der Familie. Seine Eltern trennten sich in seiner frühen Kindheit. Er lebte einige Jahre mit seiner Mutter im Ausland beim Vater. Die dortige Situation war von schwierigen und gewaltbelasteten Verhältnissen geprägt. Mit Unterstützung ihrer Eltern kehrte die Mutter mit Leny in die Schweiz zurück.
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Seither lebt Leny bei seiner Mutter. Aus Akten, Gesprächen mit der Mutter, Lenys Erzählungen und Beobachtungen im Alltag wurde für mich sichtbar, dass die familiäre Situation über längere Zeit belastet war. Leny hat drei Geschwister aus verschiedenen Partnerschaften der Mutter. Alle partnerschaftlichen Beziehungen der Mutter waren und sind von Gewalt geprägt. Die Mutter war mit den Anforderungen des Alltags, der Betreuung der jüngeren Geschwister und den partnerschaftlichen Konflikten erheblich belastet. Heute lebt Leny mit seiner Mutter, deren Partner und seinen Geschwistern im gemeinsamen Haushalt. Die Beziehung zum Partner der Mutter beschreibt er ambivalent.
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Leny lebt seither bei seiner Mutter. Der Kontakt zum Vater ist gering, es besteht jedoch regelmässiger Kontakt zu einer in der Schweiz lebenden Schwester des Vaters. Auch eine spätere Beziehung der Mutter war von Gewalt geprägt. Aus dieser Beziehung stammen Zwillingsschwestern (2019). Aus der aktuellen Beziehung der Mutter wurde 2023 ein weiterer Bruder geboren. Auch in dieser Beziehung zeichnet sich das Muster häuslicher Gewalt ab. Leny lebt heute mit seiner Mutter, deren Partner sowie seinen Geschwistern im gemeinsamen Haushalt.
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Leny ist in ein grosses familiäres und freundschaftliches Netzwerk eingebunden. Er erzählt häufig, was er mit Verwandten und Freunden unternimmt. Die Grosseltern mütterlicherseits leben in unmittelbarer Nähe und leisten viel Entlastungsarbeit im Familienalltag. Auch die Geschwister der Kindsmutter sind wichtige Bezugspersonen für Leny. Zu einer Tante väterlicherseits hat er ebenfalls stabilen Kontakt und verbringt dort immer wieder Ferien. Leny hat viele Freunde. Viele dieser Freundschaften bestehen seit früher Kindheit. Während der Woche vermisst er diese zeitweise.
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*(Soziales Umfeld)*
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Nach der Rückkehr in die Schweiz besuchte Leny den Kindergarten. Die Mutter beschreibt diese Zeit als schwierig. In der öffentlichen Primarschule wurde er als beliebtes Klassenmitglied beschrieben. Es zeigte sich eine schulische Überforderung (siehe Abschnitt Auftrag). Im Unterstützungsprozess wurde der Mutter eine Platzierung Lenys nahegelegt, damit Leny entlastet werden konnte und sich der Alltag zuhause stabilisieren konnte. Dies gelang bis heute nur teilweise. Seit Anfang 2025 lebt Leny im Wocheninternat.
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Im Alltag zeigt sich eine liebevolle Beziehung zwischen Leny und seiner Mutter. Von seinen Geschwistern spricht er häufig und mit Wärme, besonders vom jüngsten Bruder. Die Beziehung zum Partner der Mutter ist ambivalent — Leny berichtet sowohl von positiven Erlebnissen als auch von Schwierigkeiten.
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Die Grosseltern mütterlicherseits leben in kurzer Gehdistanz und sind stark in den Familienalltag eingebunden. Auch zu seinen Onkels mütterlicherseits und einer Tante väterlicherseits hat er häufigen Kontakt und verbringt Ferienzeit mit ihnen. Er verbringt einen grossen Teil seiner freien Zeit in diesem erweiterten Familienumfeld sowie mit Freunden aus der Wohnumgebung, die auch regelmässig bei ihm übernachten. Er erzählt im Alltag häufig von gemeinsamen Erlebnissen und vermisst seine Freunde während der Aufenthalte im Wocheninternat.
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Insgesamt verfügt Leny über ein grosses und tragfähiges soziales Netz.
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*(Biografische Verlaufsdaten / Beeinträchtigungen)*
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Nach der Rückkehr in die Schweiz besuchte Leny den Kindergarten. Die Mutter berichtet, dass diese Zeit für ihn schwierig war.
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In der öffentlichen Primarschule wurde er als beliebtes Klassenmitglied beschrieben. Gleichzeitig zeigten sich zunehmende Konzentrationsschwierigkeiten. Aus schulischen Berichten geht hervor, dass Leny wiederholt im Unterricht eingeschlafen ist und den Schulstoff nicht altersentsprechend erarbeiten konnte.
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Der Schulpsychologische Dienst wurde beigezogen und begleitete den weiteren Prozess. In der Folge wurde der Besuch eines Sonderschulheims empfohlen. Leny befand sich zu diesem Zeitpunkt in der 5. Primarschulklasse. Seit Anfang 2025 lebt er im Wocheninternat und wird schulisch auf der Stufe der [X. Klasse — bitte nachprüfen] unterrichtet.
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*(Vorgeschichte in der Organisation)*
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Leny ist seit Anfang 2025 im Praxisbetrieb. Er hat sich rasch eingelebt und Freundschaften geschlossen. Seitens der Lehrpersonen wurde ein schulischer Rückstand von etwa einem Jahr beschrieben. Zu Beginn zeigte sich eine deutliche Entwicklung, nach den Sommerferien wurden teilweise wieder Rückschritte wahrgenommen. In der Förderplanung wurde der Fokus schrittweise und in Zusammenarbeit mit dem fachübergreifenden Team sowie kooperativ mit Leny selbst erarbeitet und gesetzt: zunächst auf Ordnung, danach auf Aufmerksamkeit und Präsenz. In den letzten Monaten lag der Schwerpunkt auf der Orientierung im Tages- und Wochenablauf.
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*(Fähigkeiten, Ressourcen)*
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In der Schule haben sich Präsenz und Konzentration verbessert. Seitens der Lehrperson wurde festgehalten, dass eine eigentliche Arbeit nun möglich ist. In der Einzeltherapie fühlt er sich von Beginn an wohl und genoss den Raum dort. Er lässt sich zunehmend auf den Prozess ein und öffnet sich für seine Thematiken. In der Gruppe zeigt sich, dass er sich besser abgrenzen kann. Im 1:1 ist er gut erreichbar. Am Zukunftstag arbeitete er in einem Restaurant mit.
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*(Schwierigkeiten, Probleme)*
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Es wurde beobachtet, dass er sich nicht gut abgrenzen kann und oft Unruhe in die Gruppe bringt. Zuhause gab es immer wieder schwierige Phasen bezüglich des Partners der Mutter. Die Mutter zieht sich teils stark zurück und ist phasenweise schwer bis gar nicht erreichbar. Es wurde versucht, verschiedene Stressoren abzubauen. Er entwickelte zu einem Jungen auf der Wohngruppe eine sehr enge, teils abhängige Freundschaft, die im Alltag wiederholt Unruhe erzeugte.
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Im Praxisbetrieb lebte sich Leny rasch ein und schloss Freundschaften. Zu Beginn wurden positive Entwicklungen wahrgenommen, nach den Sommerferien teilweise wieder Rückschritte. In der Förderplanung verschob sich der Fokus im Verlauf von Ordnung über Aufmerksamkeit und Präsenz hin zur Orientierung im Tages- und Wochenablauf.
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***Person***
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Leny ist Anfang dieses Jahres 12 Jahre alt geworden. Er ist ein Junge mit altersgemässem, eher robustem Körperbau und wirkt gepflegt.
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*(Fähigkeiten, Ressourcen)*
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Die Mutter beschreibt Leny in Gesprächen als herzlich und gutmütig. Im Alltag auf der Wohngruppe fallen dem sozialpädagogischen Team seine Freundlichkeit und sein Humor auf. In 1:1-Situationen gelingt die Zusammenarbeit mit Leny gut, und er geniesst diese Settings. Er hilft gerne mit, etwa in der Küche, und setzt in freien Förderstunden kreativ eigene Ideen um. Leny verfügt über ein gutes Körperbewusstsein und lernt Bewegungsabläufe schnell, zum Beispiel beim Skifahren oder Fechten. Neuem begegnet er offen und neugierig. Konflikte mit anderen Kindern kann er teilweise selbständig klären.
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Die Mutter beschreibt Leny in Gesprächen als herzlich und gutmütig. Im Alltag auf der Wohngruppe fällt dem sozialpädagogischen Team seine Freundlichkeit und sein Humor auf. Er ist im 1:1 gut erreichbar. In der Zusammenarbeit mit der Köchin wird berichtet, dass er gerne mithilft und die Zusammenarbeit als angenehm erlebt wird. In der freien Förderstunde setzt er kreativ eigene Projekte um. Leny hat ein gutes Körperbewusstsein und lernt schnell Bewegungsabläufe. Dies zeigt sich zum Beispiel beim Skifahren lernen oder im besuchten Fechtkurs. Er zeigt Neugier und ist offen für Neues. Im sozialpädagogischen Alltag zeigt sich, dass er Konflikte mit Kindern auf der Wohngruppe selbständig klären kann.
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*(Schwierigkeiten, Probleme)*
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Die Mutter berichtet, dass sie Leny auf Appelle hin häufig nicht erreicht. Die Lehrpersonen beschreiben weiterhin Konzentrationsschwierigkeiten und einen erhöhten Begleitbedarf im Unterricht. Im Alltag auf der Wohngruppe wird wiederholt seine Vergesslichkeit und fehlende Orientierung im Wochenablauf beobachtet. Leny selbst sagt in solchen Situationen häufig "ich weiss nicht" oder "ich habe es vergessen". Bei Konflikten wird von Seiten des Teams wahrgenommen, dass er sich eher zurückzieht. Er äussert zudem, dass er "Ämtli" nicht gerne erledigt. Im Alltag fällt auf, dass er Gefühlen wie Wut keinen Ausdruck geben möchte und dies auch deutlich ablehnt.
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Die Mutter berichtet, dass sie Leny auf Appelle hin häufig nicht erreicht. Lehrpersonen beschreiben weiterhin Konzentrationsschwierigkeiten und einen erhöhten Begleitbedarf im Unterricht. Im Alltag zeigt sich, dass Leny rasch den Überblick verliert, Dinge vergisst und klare Anleitung braucht. Leny selbst sagt in solchen Situationen häufig "ich weiss nicht" oder "ich habe es vergessen". Bei Konflikten zieht er sich eher zurück. Er äussert zudem, dass er "Ämtli" nicht gerne erledigt. Wut und andere belastende Gefühle zeigt er kaum und lehnt es teils auch ab, ihnen Ausdruck zu geben.
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***Gegenwärtige Situation***
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*(Veränderungen / Besonderheiten)*
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Im Alltag zeigt sich bei Leny weiterhin Vergesslichkeit und wenig Orientierung im Tages- und Wochenablauf. Er vergisst Absprachen, Gegenstände oder Aufträge und übernimmt Verantwortung oft erst nach klarer Aufforderung. Aufgaben gibt er rasch ab oder benötigt klare Anleitung. Obwohl ich in der Förderplanung gezielt an seiner Orientierung im Tages- und Wochenablauf arbeite, greift dies im Alltag bisher nur begrenzt. Die Abläufe werden für ihn noch nicht zur Routine. Leny selbst zeigt sich in solchen Situationen meist wenig beeindruckt. Er wirkt daran gewöhnt und reagiert höchstens genervt darauf, dass wir ihn wiederholt daran erinnern. Im Austausch mit Teammitgliedern zeigt sich, dass diese Situationen unterschiedlich wahrgenommen werden. Wenn Leny etwas vergisst, nicht reagiert oder Aufträge nicht umsetzt, wird dies teils als Überforderung und fehlende Orientierung verstanden. Teils entsteht auch der Eindruck, dass er Anforderungen bewusst ignoriert.
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Im Alltag zeigt sich bei Leny weiterhin eine deutliche Vergesslichkeit und wenig Orientierung im Tages- und Wochenablauf. Er weiss oft nicht, was ansteht, und übernimmt Verantwortung nur zögerlich. Aufgaben gibt er rasch ab oder benötigt klare Anleitung. Im Team wird wiederholt eingefordert, dass er mehr Struktur übernimmt und Absprachen einhält. Sein Verhalten wird dabei teilweise unterschiedlich eingeschätzt, insbesondere in Bezug auf seine Vergesslichkeit.
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Zudem erlebt Leny immer wieder Heimweh. Er äusserte kürzlich, dass ihn dieses Gefühl belastet und er daran arbeiten möchte. Gleichzeitig beschäftigt ihn die Frage seiner schulischen Zukunft. Er war enttäuscht, nicht in seine alte Klasse zurückkehren zu können, und äussert inzwischen, dass er sich ein weiteres Bleiben vorstellen kann. Die Perspektive ist derzeit noch offen. Der Junge, mit dem er so eng befreundet war, ist kürzlich ausgezogen. Seither zeigt sich, dass Leny wieder mehr Kontakt zu den anderen Kindern auf der Wohngruppe sucht. Gleichzeitig nehmen die Sorgen um die Situation zuhause wieder zu, da der Stress in der Beziehung der Mutter erneut grösser geworden ist.
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Zudem erlebt Leny immer wieder Heimweh. Er äusserte kürzlich, dass ihn dieses Gefühl belastet und er daran arbeiten möchte. Gleichzeitig beschäftigt ihn seine schulische Zukunft. Er war enttäuscht, nicht in seine alte Klasse zurückkehren zu können, und äussert inzwischen, dass er sich ein weiteres Bleiben vorstellen kann. Die Perspektive ist derzeit weiterhin offen. Ein Junge, zu dem er auf der Wohngruppe eine sehr enge Freundschaft hatte, ist kürzlich ausgezogen. Seither zeigt sich, dass Leny wieder mehr Kontakt zu den anderen Kindern auf der Wohngruppe sucht. Gleichzeitig nehmen die Sorgen um die Situation zuhause wieder zu, da die Belastung in der Beziehung der Mutter erneut zugenommen hat.
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***Vorläufige Themen***
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Aus dem Beobachtungsjournal und den Erkundungsgesprächen haben sich folgende vorläufige Themen herauskristallisiert:
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1. **Vergessene Gegenstände und Aufgaben** — Leny vergisst wiederholt Dinge des Alltags (Schuhe, Jacke, Bleistift) sowie Aufgaben und Absprachen. Auf Nachfrage sagt er häufig, er wisse es nicht mehr.
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2. **Orientierung und Organisation im Tages- und Wochenablauf** — Leny weiss oft nicht, was als nächstes ansteht. Der Wochenplan und strukturierte Abläufe scheinen ihm wenig präsent zu sein.
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3. **Ausweichendes Verhalten** — In Anforderungssituationen reagiert Leny teilweise nicht auf Ansprachen, hört nicht zu oder entfernt sich. Das Verhalten wird von den Beteiligten unterschiedlich eingeschätzt.
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4. **Heimweh und emotionales Befinden** — Leny äussert wiederholt Heimweh. Er wirkt phasenweise bedrückt, sucht Kontakt und möchte darüber sprechen.
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Wenn ich die Situationsbeschreibung wie ein Bild betrachte, kommen einige Themen besonders deutlich in den Vordergrund. So würde ich vorläufig folgende Themen beschreiben: Lenys Vergesslichkeit fällt in allen Bereichen auf. Die Orientierung im Tages- und Wochenablauf ist beinahe täglich ein Thema. Auch sein Umgang mit Anforderungen zeigt sich wiederholt und wird im Team unterschiedlich wahrgenommen. Ebenso zeigen sich Heimweh sowie Belastungen im Zusammenhang mit seiner offenen schulischen und familiären Situation. Diese Themen erachte ich als lohnend, im nächsten Kapitel weiter zu vertiefen.
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# Arbeitsnotiz Kapitel 3.1 – verbindlicher Arbeitsanker
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## Geltungsbereich
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Diese Notiz gilt ausschliesslich für die Überarbeitung von **Kapitel 3.1 Situationserfassung** im Fall **2026-001**.
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## Verbindlicher Auftrag von Alexandra
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1. Es wird **nur Kapitel 3.1** bearbeitet.
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2. Der Text von 3.1 ist aktuell zu lang und soll deutlich gekürzt werden.
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3. Zielgrösse: ungefähr **maximal 6000 Zeichen ohne Leerzeichen** für den Haupttext von 3.1; die Einleitung ist zusätzlich mitzudenken.
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4. Die **Schreibstil-Vorgaben** aus `README.md` und `documents/WRITING-STYLE.md` sind bei jeder Überarbeitung sofort zu berücksichtigen.
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5. Die **vorläufigen Themen** müssen in der Situationsbeschreibung erhalten bleiben.
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6. Die vorläufigen Themen müssen klar aus den Abschnitten hervorgehen und auf den Fallunterlagen, insbesondere dem Journal von Leny, abgestützt sein.
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7. Der Abschnitt **Vorläufige Themen** soll am Ende eher als **Fliesstext mit klar erkennbaren thematischen Abschnitten** formuliert werden, nicht nur als lose Liste.
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8. Der Punkt, dass das Team Lenys Verhalten unterschiedlich deutet, muss **präziser und weniger schwammig** beschrieben werden.
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9. Zusammengehörige Inhalte müssen in denselben Abschnitten bleiben; **keine Vermischung** von Vorgeschichte, Person, gegenwärtiger Situation und vorläufigen Themen.
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10. Inhaltlich gilt der bisherige Text als grundsätzlich stimmig.
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11. Alexandra möchte in der Zusammenarbeit **immer einen ganzen Absatz mit Kapitelkontext** sehen.
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12. Korrekturvorschläge müssen **immer sichtbar markiert** sein:
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- **Nur tatsächliche Änderungen** werden markiert, nicht der ganze Absatz.
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- Neuer Vorschlag: **_fett und kursiv_**
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- Streichungen: **_~~durchgestrichen~~_**
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13. KPG, EPG, Ausführungsbestimmungen und Wissensbasis werden als mitgedacht vorausgesetzt.
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## Verbindlicher Arbeitsmodus im Chat
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1. Vor jeder weiteren Bearbeitung diese Notiz gedanklich prüfen.
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2. Immer nur **einen ganzen Abschnitt** auf einmal bearbeiten.
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3. Reihenfolge der Bearbeitung:
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- Auftrag
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- Vorgeschichte
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- Person
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- Gegenwärtige Situation
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- Vorläufige Themen
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4. Nach jedem Bearbeitungsschritt kurz festhalten:
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- Was ist jetzt gültig?
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- Was ist noch offen?
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- Welche Leitplanken gelten weiter?
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## Zentrale Stilregeln für die Überarbeitung
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- kurze, aktive Sätze
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- kein Beamtendeutsch
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- kein aufgeblähter Stil
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- Beobachtung, Drittinformation und Vermutung klar trennen
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- alle Akteur:innen sichtbar machen
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- ressourcenorientiert formulieren
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- zusammengehörige Inhalte beieinanderhalten
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- Standarddeutsch de-CH
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## Aktueller gemeinsamer Stand
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- Alexandra befürchtet Kontextverlust im längeren Überarbeitungsprozess.
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- Diese Notiz dient deshalb als stabiler Referenzpunkt.
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- Vor eigentlichen Textkorrekturen sollen die fallrelevanten Grundlagen für 3.1 bei Bedarf erneut gelesen werden, insbesondere Journal Leny und Notizen zur Situationsbeschreibung.
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notes/kapitel-3-1-korrekturnotiz-chat.md
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60
notes/kapitel-3-1-korrekturnotiz-chat.md
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# Korrekturnotiz Kapitel 3.1 – nur für diesen Chat
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## Zweck
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Diese Notiz hält **nur die von Alexandra im Chat bestätigten Korrekturen** zu Kapitel **3.1 Situationserfassung** fest.
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## Arbeitsregel
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- Eingetragen werden nur Fassungen, die im Chat ausdrücklich als **ok** bestätigt wurden.
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- Zwischenstände, Prüfversionen oder verworfene Formulierungen werden hier nicht dokumentiert.
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- Wenn ein bereits bestätigter Abschnitt später nochmals angepasst wird, wird **die bisherige Fassung direkt ersetzt**.
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- Diese Datei zeigt damit immer den **aktuell gültigen Stand innerhalb dieses Chats**.
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## Aktuell bestätigte Abschnitte
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### Einleitungsabsatz
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In der Situationserfassung mache ich mir ein Bild von Lenys aktueller Fallsituation. Ich fokussiere seine Lebenssituation im Wocheninternat und in der Schule seit seinem Eintritt Anfang 2025. Frühere biografische und familiäre Belastungen nehme ich nur auf, wenn sie zum Verständnis der gegenwärtigen Situation und der vorläufigen Themen notwendig sind. Die Informationen erfasse ich mit Erkundungsgesprächen, Beobachtungen im Alltag, Journal-Einträgen, Standortgesprächen sowie Berichten und Akten.
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### Auftrag
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Vollständig bestätigt, mit einem offenen Prüfpunkt.
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Im Bericht des schulpsychologischen Dienstes wird festgehalten, dass Leny den Schulstoff in der Regelklasse nicht altersgemäss erarbeiten konnte. Die Lehrperson beschrieb Konzentrationsschwierigkeiten, extreme Müdigkeit im Unterricht und die erkennbaren Sorgen Lenys um seine Mutter. Ein erhöhter Betreuungsbedarf wurde geprüft. Der bereits länger involvierte schulpsychologische Dienst diagnostizierte in diesem Zusammenhang eine Posttraumatische Belastungsstörung und empfahl die Platzierung in einem Sonderschulheim. Die Mutter stimmte dieser Empfehlung zu.
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Die Obhut liegt bei der Kindsmutter. Für Leny besteht eine **_Berufsbeistandschaft_** mit dem Auftrag, sein Kindeswohl sicherzustellen.
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Der Auftrag im Praxisbetrieb besteht darin, Leny in seiner persönlichen, schulischen und sozialen Entwicklung zu begleiten. Dabei geht es um mehr Orientierung im Alltag, um mehr Selbstständigkeit bei schulischen und alltagspraktischen Aufgaben und um eine Entlastung von der Verantwortung gegenüber seiner Mutter.
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**Offener Prüfpunkt:** Bezeichnung **_Berufsbeistandschaft_** fachlich noch abklären.
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### Vorgeschichte
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Leny ist das älteste Kind der Familie. Er lebte einige Jahre mit seiner Mutter im Ausland beim Vater. Die Eltern trennten sich in seiner frühen Kindheit. Von der Mutter erfuhr ich, dass diese Zeit schwierig war und von Gewalt geprägt war. Mit Unterstützung ihrer Eltern kehrte sie mit Leny in die Schweiz zurück.
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Seither lebt Leny bei seiner Mutter. Aus Akten, Gesprächen mit der Mutter, Lenys Erzählungen und Beobachtungen im Alltag wurde für mich sichtbar, dass die familiäre Situation über längere Zeit belastet war. Leny hat drei Geschwister aus verschiedenen Partnerschaften der Mutter. Alle partnerschaftlichen Beziehungen der Mutter waren und sind von Gewalt geprägt. Die Mutter war mit den Anforderungen des Alltags, der Betreuung der jüngeren Geschwister und den partnerschaftlichen Konflikten erheblich belastet. Heute lebt Leny mit seiner Mutter, deren Partner und seinen Geschwistern im gemeinsamen Haushalt. Die Beziehung zum Partner der Mutter beschreibt er ambivalent.
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Leny ist in ein grosses familiäres und freundschaftliches Netzwerk eingebunden. Er erzählt häufig, was er mit Verwandten und Freunden unternimmt. Die Grosseltern mütterlicherseits leben in unmittelbarer Nähe und leisten viel Entlastungsarbeit im Familienalltag. Auch die Geschwister der Kindsmutter sind wichtige Bezugspersonen für Leny. Zu einer Tante väterlicherseits hat er ebenfalls stabilen Kontakt und verbringt dort immer wieder Ferien. Leny hat viele Freunde. Viele dieser Freundschaften bestehen seit früher Kindheit. Während der Woche vermisst er diese zeitweise.
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Nach der Rückkehr in die Schweiz besuchte Leny den Kindergarten. Die Mutter beschreibt diese Zeit als schwierig. In der öffentlichen Primarschule wurde er als beliebtes Klassenmitglied beschrieben. Es zeigte sich eine schulische Überforderung (siehe Abschnitt Auftrag). Im Unterstützungsprozess wurde der Mutter eine Platzierung Lenys nahegelegt, damit Leny entlastet werden konnte und sich der Alltag zuhause stabilisieren konnte. Dies gelang bis heute nur teilweise. Seit Anfang 2025 lebt Leny im Wocheninternat.
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Im Praxisbetrieb lebte sich Leny rasch ein und schloss Freundschaften. Zu Beginn wurden positive Entwicklungen wahrgenommen, nach den Sommerferien teilweise wieder Rückschritte. In der Förderplanung verschob sich der Fokus im Verlauf von Ordnung über Aufmerksamkeit und Präsenz hin zur Orientierung im Tages- und Wochenablauf.
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### Person
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Leny ist Anfang dieses Jahres 12 Jahre alt geworden. Er ist ein Junge mit altersgemässem, eher robustem Körperbau und wirkt gepflegt.
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Die Mutter beschreibt Leny in Gesprächen als herzlich und gutmütig. Im Alltag auf der Wohngruppe fallen dem sozialpädagogischen Team seine Freundlichkeit und sein Humor auf. In 1:1-Situationen gelingt die Zusammenarbeit mit Leny gut, und er geniesst diese Settings. Er hilft gerne mit, etwa in der Küche, und setzt in freien Förderstunden kreativ eigene Ideen um. Leny verfügt über ein gutes Körperbewusstsein und lernt Bewegungsabläufe schnell, zum Beispiel beim Skifahren oder Fechten. Neuem begegnet er offen und neugierig. Konflikte mit anderen Kindern kann er teilweise selbständig klären.
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Die Mutter berichtet, dass sie Leny auf Appelle hin häufig nicht erreicht. Lehrpersonen beschreiben weiterhin Konzentrationsschwierigkeiten und einen erhöhten Begleitbedarf im Unterricht. Im Alltag zeigt sich, dass Leny rasch den Überblick verliert, Dinge vergisst und klare Anleitung braucht. Leny selbst sagt in solchen Situationen häufig "ich weiss nicht" oder "ich habe es vergessen". Bei Konflikten zieht er sich eher zurück. Er äussert zudem, dass er "Ämtli" nicht gerne erledigt. Wut und andere belastende Gefühle zeigt er kaum und lehnt es teils auch ab, ihnen Ausdruck zu geben.
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### Gegenwärtige Situation
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Im Alltag zeigt sich bei Leny weiterhin Vergesslichkeit und wenig Orientierung im Tages- und Wochenablauf. Er vergisst Absprachen, Gegenstände oder Aufträge und übernimmt Verantwortung oft erst nach klarer Aufforderung. Aufgaben gibt er rasch ab oder benötigt klare Anleitung. Obwohl ich in der Förderplanung gezielt an seiner Orientierung im Tages- und Wochenablauf arbeite, greift dies im Alltag bisher nur begrenzt. Die Abläufe werden für ihn noch nicht zur Routine. Leny selbst zeigt sich in solchen Situationen meist wenig beeindruckt. Er wirkt daran gewöhnt und reagiert höchstens genervt darauf, dass wir ihn wiederholt daran erinnern. Im Austausch mit Teammitgliedern zeigt sich, dass diese Situationen unterschiedlich wahrgenommen werden. Wenn Leny etwas vergisst, nicht reagiert oder Aufträge nicht umsetzt, wird dies teils als Überforderung und fehlende Orientierung verstanden. Teils entsteht auch der Eindruck, dass er Anforderungen bewusst ignoriert.
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Zudem erlebt Leny immer wieder Heimweh. Er äusserte kürzlich, dass ihn dieses Gefühl belastet und er daran arbeiten möchte. Gleichzeitig beschäftigt ihn seine schulische Zukunft. Er war enttäuscht, nicht in seine alte Klasse zurückkehren zu können, und äussert inzwischen, dass er sich ein weiteres Bleiben vorstellen kann. Die Perspektive ist derzeit weiterhin offen. Ein Junge, zu dem er auf der Wohngruppe eine sehr enge Freundschaft hatte, ist kürzlich ausgezogen. Seither zeigt sich, dass Leny wieder mehr Kontakt zu den anderen Kindern auf der Wohngruppe sucht. Gleichzeitig nehmen die Sorgen um die Situation zuhause wieder zu, da die Belastung in der Beziehung der Mutter erneut zugenommen hat.
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### Vorläufige Themen
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Wenn ich die Situationsbeschreibung wie ein Bild betrachte, kommen einige Themen besonders deutlich in den Vordergrund. So würde ich vorläufig folgende Themen beschreiben: Lenys Vergesslichkeit fällt in allen Bereichen auf. Die Orientierung im Tages- und Wochenablauf ist beinahe täglich ein Thema. Auch sein Umgang mit Anforderungen zeigt sich wiederholt und wird im Team unterschiedlich wahrgenommen. Ebenso zeigen sich Heimweh sowie Belastungen im Zusammenhang mit seiner offenen schulischen und familiären Situation. Diese Themen erachte ich als lohnend, im nächsten Kapitel weiter zu vertiefen.
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