diff --git a/010-introduction/guidance.md b/010-introduction/guidance.md index 773e4cd..8053f04 100644 --- a/010-introduction/guidance.md +++ b/010-introduction/guidance.md @@ -25,7 +25,7 @@ Gemäss EPG Ausführungsbestimmungen ([Buch S. 2](/book/epg-ausfuehrungsbestimmu - Halte die Einleitung **kurz und prägnant** – sie soll eine Orientierung geben, kein ausführliches Kapitel sein. - Das **Ziel der Arbeit** ist nicht das Fallziel, sondern das Ziel der KPG als Facharbeit (z. B. «Die vorliegende Arbeit dokumentiert exemplarisch einen kooperativen Begleitprozess…»). Vgl. EPG-Kompetenzbeschreibung ([Buch S. 1](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/1)). -- Begründe die Fallauswahl **fachlich**: Warum eignet sich diese Situation für eine KPG? Die Methodik ist praxisfeldübergreifend einsetzbar ([Buch S. 19](/book/arbeit/19)). +- Begründe die Fallauswahl **fachlich**: Warum eignet sich diese Situation für eine KPG? Die Methodik ist praxisfeldübergreifend einsetzbar ([Buch S. 18](/book/arbeit/18)). - Der **Datenschutz** ist bestehensrelevant: Ist er nicht korrekt deklariert und umgesetzt, erfolgt eine Auflage ([Buch S. 5](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/5)). ### Checkliste diff --git a/030-kpgExplained/01-kpg-quick-reference.md b/030-kpgExplained/01-kpg-quick-reference.md index 3165ec9..e6eb079 100644 --- a/030-kpgExplained/01-kpg-quick-reference.md +++ b/030-kpgExplained/01-kpg-quick-reference.md @@ -3,16 +3,16 @@ id: "kpg-quick-reference" type: "guidance-box" title: "KPG Kurzübersicht" variant: "sky" -footnote: "📚 Vgl. Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 136–158 (Kap. 7: Konzept KPG) · ([Buch S. 154](/book/arbeit/154))" +footnote: "📚 Vgl. Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 136–158 (Kap. 7: Konzept KPG) · ([Buch S. 153](/book/arbeit/153))" --- -**Definition:** KPG ist ein generalistisches, professionstheoretisch fundiertes, methodenintegratives, auf Kooperation ausgerichtetes Konzept zur Gestaltung professionellen Handelns ([Buch S. 154](/book/arbeit/154)). +**Definition:** KPG ist ein generalistisches, professionstheoretisch fundiertes, methodenintegratives, auf Kooperation ausgerichtetes Konzept zur Gestaltung professionellen Handelns ([Buch S. 153](/book/arbeit/153)). **Zwei Phasen:** - Analytisch-diagnostische Phase: Situationserfassung → Analyse → Diagnose - Handlungsphase: Zielsetzung → Interventionsplanung → Durchführung → Evaluation **Kernprinzipien:** -- **Kooperation:** Arbeitsbeziehung mit Klient\*innen, Einbezug mehrerer Perspektiven, inter-/intraprofessionelle Zusammenarbeit ([Buch S. 146](/book/arbeit/146)) +- **Kooperation:** Arbeitsbeziehung mit Klient\*innen, Einbezug mehrerer Perspektiven, inter-/intraprofessionelle Zusammenarbeit ([Buch S. 145](/book/arbeit/145)) - **Transparenz:** Klient\*innen verstehen und partizipieren an Entscheidungen -- **Zirkuläres Modell:** Iterativer Prozess – der Rückbezug auf das Prozessmodell erlaubt, das Handeln jederzeit neu zu strukturieren ([Buch S. 148](/book/arbeit/148)) -- **Methodenintegration:** Methoden werden fallbezogen und qualitätsgeprüft beigezogen ([Buch S. 157](/book/arbeit/157)) +- **Zirkuläres Modell:** Iterativer Prozess – der Rückbezug auf das Prozessmodell erlaubt, das Handeln jederzeit neu zu strukturieren ([Buch S. 147](/book/arbeit/147)) +- **Methodenintegration:** Methoden werden fallbezogen und qualitätsgeprüft beigezogen ([Buch S. 156](/book/arbeit/156)) diff --git a/030-kpgExplained/03-kpg-epg-guidance.md b/030-kpgExplained/03-kpg-epg-guidance.md index 2f678ed..4a28be5 100644 --- a/030-kpgExplained/03-kpg-epg-guidance.md +++ b/030-kpgExplained/03-kpg-epg-guidance.md @@ -8,8 +8,8 @@ footnote: "📚 Praxisbuch: Anforderungen professionelles Handeln (S. 18ff.) · Dieses Kapitel hat **keine eigene Punktkategorie** in den EPG-Beurteilungskriterien. Es gehört inhaltlich zur Einleitung («Ziel der vorliegenden kooperativen Prozessgestaltung») und bildet die methodische Grundlage für alle folgenden Prozessschritte. **Warum es trotzdem wichtig ist:** -- Ein klares Verständnis der KPG als «idealtypische Denkstruktur» ([Buch S. 147](/book/arbeit/147)) zeigt sich in der Qualität aller Folgekapitel -- Die Notwendigkeit eines methodisch strukturierten Vorgehens wird im Lehrbuch ausführlich begründet ([Buch S. 140](/book/arbeit/140)) -- Im Praxisbuch wird die Ausdifferenzierung der analytischen Phase als grosser Vorteil der KPG hervorgehoben ([Buch S. 44](/book/praxis/44)) +- Ein klares Verständnis der KPG als «idealtypische Denkstruktur» ([Buch S. 146](/book/arbeit/146)) zeigt sich in der Qualität aller Folgekapitel +- Die Notwendigkeit eines methodisch strukturierten Vorgehens wird im Lehrbuch ausführlich begründet ([Buch S. 139](/book/arbeit/139)) +- Im Praxisbuch wird die Ausdifferenzierung der analytischen Phase als grosser Vorteil der KPG hervorgehoben ([Buch S. 43](/book/praxis/43)) 💡 **Tipp:** Schreibe ca. ½ Seite in eigenen Worten. Zeige, dass du das Konzept verstanden hast – nicht nur, dass du es wiedergeben kannst. diff --git a/030-kpgExplained/04-kpg-quality-check.md b/030-kpgExplained/04-kpg-quality-check.md index b0d2196..6a9fa7b 100644 --- a/030-kpgExplained/04-kpg-quality-check.md +++ b/030-kpgExplained/04-kpg-quality-check.md @@ -8,8 +8,8 @@ Prüfe vor dem Abschluss dieses Kapitels: - [ ] **KPG als Konzept** ist in eigenen Worten erklärt (nicht nur abgeschrieben) - [ ] **Zwei Phasen** (analytisch-diagnostisch und Handlung) und die **7 Prozessschritte** sind benannt -- [ ] **Zirkuläres/iteratives Verständnis** ist dargestellt – das Modell ist eine Denkstruktur, kein starres Schema ([Buch S. 147](/book/arbeit/147)) -- [ ] **Kooperation** (mit Klient\*innen und Fachpersonen) als Kernprinzip ist thematisiert ([Buch S. 146](/book/arbeit/146)) -- [ ] **Methodenintegration** ist erwähnt – Methoden werden fallbezogen und qualitätsgeprüft beigezogen ([Buch S. 157](/book/arbeit/157)) +- [ ] **Zirkuläres/iteratives Verständnis** ist dargestellt – das Modell ist eine Denkstruktur, kein starres Schema ([Buch S. 146](/book/arbeit/146)) +- [ ] **Kooperation** (mit Klient\*innen und Fachpersonen) als Kernprinzip ist thematisiert ([Buch S. 145](/book/arbeit/145)) +- [ ] **Methodenintegration** ist erwähnt – Methoden werden fallbezogen und qualitätsgeprüft beigezogen ([Buch S. 156](/book/arbeit/156)) - [ ] **Bezug zum eigenen Fall:** Kurzer Hinweis, wie du das Modell in deinem Fall anwenden wirst - [ ] Gesamteindruck: Zeigt sich echtes Verständnis oder nur Wiedergabe? diff --git a/030-kpgExplained/guidance.md b/030-kpgExplained/guidance.md index 649b8aa..c3221c8 100644 --- a/030-kpgExplained/guidance.md +++ b/030-kpgExplained/guidance.md @@ -4,16 +4,16 @@ Dieses Kapitel stellt das Konzept der Kooperativen Prozessgestaltung (KPG) als * Erkläre die KPG **in eigenen Worten**. Zeige, dass du das Konzept verstanden hast und es auf deinen Fall anwenden kannst. Zentrale Aspekte: -- **Definition:** KPG ist ein generalistisches, professionstheoretisch fundiertes, methodenintegratives, auf Kooperation ausgerichtetes Konzept ([Buch S. 154](/book/arbeit/154)) +- **Definition:** KPG ist ein generalistisches, professionstheoretisch fundiertes, methodenintegratives, auf Kooperation ausgerichtetes Konzept ([Buch S. 153](/book/arbeit/153)) - **Zwei Hauptphasen:** Analytisch-diagnostische Phase (Situationserfassung → Analyse → Diagnose) und Handlungsphase (Zielsetzung → Interventionsplanung → Durchführung → Evaluation) -- **Idealtypisches Modell als Denkstruktur:** Das Prozessmodell dient als Orientierung – in der Praxis verlaufen Prozesse nicht linear, sondern zirkulär und iterativ ([Buch S. 147](/book/arbeit/147)) -- **Zirkularität:** Der Rückbezug auf das Prozessmodell erlaubt, aus neu gewonnenen Erkenntnissen das Handeln neu zu strukturieren ([Buch S. 148](/book/arbeit/148)) -- **Kooperation:** Zusammenarbeit mit Klient\*innen (Koproduktion), inter- und intraprofessionelle Kooperation als zentrale Elemente ([Buch S. 146](/book/arbeit/146)) -- **Methodenintegration:** Methoden werden fallbezogen beigezogen und müssen Qualitätsanforderungen professionellen Handelns genügen ([Buch S. 157](/book/arbeit/157)) +- **Idealtypisches Modell als Denkstruktur:** Das Prozessmodell dient als Orientierung – in der Praxis verlaufen Prozesse nicht linear, sondern zirkulär und iterativ ([Buch S. 146](/book/arbeit/146)) +- **Zirkularität:** Der Rückbezug auf das Prozessmodell erlaubt, aus neu gewonnenen Erkenntnissen das Handeln neu zu strukturieren ([Buch S. 147](/book/arbeit/147)) +- **Kooperation:** Zusammenarbeit mit Klient\*innen (Koproduktion), inter- und intraprofessionelle Kooperation als zentrale Elemente ([Buch S. 145](/book/arbeit/145)) +- **Methodenintegration:** Methoden werden fallbezogen beigezogen und müssen Qualitätsanforderungen professionellen Handelns genügen ([Buch S. 156](/book/arbeit/156)) ### Bezug zum Praxisbuch -Im Praxisbuch wird gezeigt, wie verschiedene Professionalitätsentwürfe miteinander verglichen werden und welche Anforderungen an professionelles Handeln daraus abgeleitet werden ([Buch S. 18](/book/praxis/18)). Die bei KPG vorgenommene Aufteilung in Prozessschritte schafft begriffliche Klarheit und stellt für jeden Schritt Qualitätsmerkmale auf ([Buch S. 44](/book/praxis/44)). +Im Praxisbuch wird gezeigt, wie verschiedene Professionalitätsentwürfe miteinander verglichen werden und welche Anforderungen an professionelles Handeln daraus abgeleitet werden ([Buch S. 17](/book/praxis/17)). Die bei KPG vorgenommene Aufteilung in Prozessschritte schafft begriffliche Klarheit und stellt für jeden Schritt Qualitätsmerkmale auf ([Buch S. 43](/book/praxis/43)). ### Hinweis zur EPG-Bewertung diff --git a/040-situationAssessment/01-situation-epg-guidance.md b/040-situationAssessment/01-situation-epg-guidance.md index f6c0f1d..e2587b0 100644 --- a/040-situationAssessment/01-situation-epg-guidance.md +++ b/040-situationAssessment/01-situation-epg-guidance.md @@ -6,7 +6,7 @@ variant: "sky" footnote: "📚 Vgl. Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 160–182 (Kap. 8 Situationserfassung)" --- -**Erfassungsmethoden:** Nutze geeignete Methoden zur Situationserfassung – z. B. Erkundungsgespräche, Beobachtung (frei oder strukturiert) und Aktenstudium. Methodische Hilfsmittel wie Realitätsausschnitt, Strukturierungsraster und Leitfäden findest du im ([Buch S. 165](/book/arbeit/165)). Formen von Erkundungsgesprächen sind beschrieben im ([Buch S. 170](/book/arbeit/170)). +**Erfassungsmethoden:** Nutze geeignete Methoden zur Situationserfassung – z. B. Erkundungsgespräche, Beobachtung (frei oder strukturiert) und Aktenstudium. Methodische Hilfsmittel wie Realitätsausschnitt, Strukturierungsraster und Leitfäden findest du im ([Buch S. 164](/book/arbeit/164)). Formen von Erkundungsgesprächen sind beschrieben im ([Buch S. 169](/book/arbeit/169)). **EPG-Bewertung (max. 10 Punkte):** - Auftragsklärung (Organisations- und klient*innenbezogener Auftrag) nachvollziehbar und differenziert (1.5 Punkte) diff --git a/040-situationAssessment/03-situation-methods-guidance.md b/040-situationAssessment/03-situation-methods-guidance.md index 644fc2c..1980dae 100644 --- a/040-situationAssessment/03-situation-methods-guidance.md +++ b/040-situationAssessment/03-situation-methods-guidance.md @@ -7,6 +7,6 @@ footnote: "📚 Vgl. Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 165–182" --- Drei klassische Methoden zur Situationserfassung – kombiniere sie für ein multiperspektivisches Bild: -1. **Erkundungsgespräche** – formelle und informelle Gespräche mit Klient*in, Angehörigen und Fachpersonen ([Buch S. 170](/book/arbeit/170)) -2. **Beobachtung** – freie oder strukturierte Fremdbeobachtung im Alltag; nutze einen Beobachtungsbogen zur Konkretisierung ([Buch S. 174](/book/arbeit/174)) -3. **Aktenstudium** – reflektierte, fokussierte Erfassung aus bestehenden Berichten und Dokumenten ([Buch S. 181](/book/arbeit/181)) +1. **Erkundungsgespräche** – formelle und informelle Gespräche mit Klient*in, Angehörigen und Fachpersonen ([Buch S. 169](/book/arbeit/169)) +2. **Beobachtung** – freie oder strukturierte Fremdbeobachtung im Alltag; nutze einen Beobachtungsbogen zur Konkretisierung ([Buch S. 173](/book/arbeit/173)) +3. **Aktenstudium** – reflektierte, fokussierte Erfassung aus bestehenden Berichten und Dokumenten ([Buch S. 180](/book/arbeit/180)) diff --git a/040-situationAssessment/guidance.md b/040-situationAssessment/guidance.md index 0b2965b..e73a290 100644 --- a/040-situationAssessment/guidance.md +++ b/040-situationAssessment/guidance.md @@ -1,9 +1,9 @@ -Ziel ist es, ein fundiertes Bild der Fallsituation zu erstellen. Erfasse methodisch die wichtigsten Informationen zu Auftrag, Person, Vorgeschichte und aktueller Situation. Fokussiere auf multiperspektivische Erfassung und klient*innenspezifische Kooperation. EPG-Bewertung: max. 10 Punkte. Leitsatz: «Möglichst viel sehen – möglichst wenig verstehen.» ([Buch S. 160](/book/arbeit/160)) +Ziel ist es, ein fundiertes Bild der Fallsituation zu erstellen. Erfasse methodisch die wichtigsten Informationen zu Auftrag, Person, Vorgeschichte und aktueller Situation. Fokussiere auf multiperspektivische Erfassung und klient*innenspezifische Kooperation. EPG-Bewertung: max. 10 Punkte. Leitsatz: «Möglichst viel sehen – möglichst wenig verstehen.» ([Buch S. 159](/book/arbeit/159)) ### Methodentipps -- **Erkundungsgespräche:** Formelle und informelle Gespräche; nutze offene Fragen ([Buch S. 170](/book/arbeit/170)) -- **Beobachtung:** Strukturiere mit einem Beobachtungsbogen – Thema, Fragestellung, Ziel festlegen ([Buch S. 177](/book/arbeit/177)) -- **Aktenstudium:** Reflektiert und fokussiert; überlege vorher, welche Informationen du suchst ([Buch S. 181](/book/arbeit/181)) +- **Erkundungsgespräche:** Formelle und informelle Gespräche; nutze offene Fragen ([Buch S. 169](/book/arbeit/169)) +- **Beobachtung:** Strukturiere mit einem Beobachtungsbogen – Thema, Fragestellung, Ziel festlegen ([Buch S. 176](/book/arbeit/176)) +- **Aktenstudium:** Reflektiert und fokussiert; überlege vorher, welche Informationen du suchst ([Buch S. 180](/book/arbeit/180)) ### Checkliste - Auftragsklärung: Organisations- und klient*innenbezogener Auftrag differenziert (1.5 P.) diff --git a/050-analysis/01-analysis-epg-guidance.md b/050-analysis/01-analysis-epg-guidance.md index 319235b..c650e40 100644 --- a/050-analysis/01-analysis-epg-guidance.md +++ b/050-analysis/01-analysis-epg-guidance.md @@ -6,7 +6,7 @@ variant: "sky" footnote: "📚 Vgl. Hochuli Freund/Stotz 2021, S. 187–224 (Kap. 9 Analyse)" --- -**Analysemethoden:** Wähle geeignete Methoden zur Strukturierung und Analyse der erfassten Daten – z. B. Genogramm, Zeitstrahl/biografischer Zeitbalken, Netzwerkkarte, Kompetenzanalyse, Ressourcen-/Problemanalyse, Lebensbereichanalyse. Eine Übersicht der Notationssysteme findest du im ([Buch S. 200](/book/arbeit/200)) und zur Netzwerkkarte im ([Buch S. 207](/book/arbeit/207)). +**Analysemethoden:** Wähle geeignete Methoden zur Strukturierung und Analyse der erfassten Daten – z. B. Genogramm, Zeitstrahl/biografischer Zeitbalken, Netzwerkkarte, Kompetenzanalyse, Ressourcen-/Problemanalyse, Lebensbereichanalyse. Eine Übersicht der Notationssysteme findest du im ([Buch S. 199](/book/arbeit/199)) und zur Netzwerkkarte im ([Buch S. 206](/book/arbeit/206)). **EPG-Bewertung (max. 9 Punkte):** - Analysemethode(n) passend gewählt, Wahl begründet, korrekt und fachlich fundiert erläutert (1.5 Punkte) diff --git a/050-analysis/guidance.md b/050-analysis/guidance.md index 0acf273..617bd1d 100644 --- a/050-analysis/guidance.md +++ b/050-analysis/guidance.md @@ -1,9 +1,9 @@ -Führe eine vertiefte Analyse mit praxisrelevanten Methoden durch. Analyse ist das «Scharnier» zwischen Datenerhebung und Verstehen – Informationen ordnen, bewerten und gewichten. EPG-Bewertung: max. 9 Punkte. Zentrales Ziel: Bestimmung der FALLTHEMATIK («Worum geht es in diesem Fall eigentlich?») ([Buch S. 187](/book/arbeit/187)). +Führe eine vertiefte Analyse mit praxisrelevanten Methoden durch. Analyse ist das «Scharnier» zwischen Datenerhebung und Verstehen – Informationen ordnen, bewerten und gewichten. EPG-Bewertung: max. 9 Punkte. Zentrales Ziel: Bestimmung der FALLTHEMATIK («Worum geht es in diesem Fall eigentlich?») ([Buch S. 186](/book/arbeit/186)). ### Methodentipps -- **Notationssysteme** (Genogramm, Zeitstrahl, Netzwerkkarte): Visualisieren Beziehungen, Biografien und Netzwerke ([Buch S. 200](/book/arbeit/200)) -- **Perspektivenanalyse:** Gemeinsam mit Beteiligten verschiedene Sichtweisen strukturiert zusammentragen ([Buch S. 194](/book/arbeit/194)) -- **Kompetenzanalyse / Ressourcen-Problemanalyse:** Kompetenzen und Ressourcen systematisch erfassen ([Buch S. 214](/book/arbeit/214)) +- **Notationssysteme** (Genogramm, Zeitstrahl, Netzwerkkarte): Visualisieren Beziehungen, Biografien und Netzwerke ([Buch S. 199](/book/arbeit/199)) +- **Perspektivenanalyse:** Gemeinsam mit Beteiligten verschiedene Sichtweisen strukturiert zusammentragen ([Buch S. 193](/book/arbeit/193)) +- **Kompetenzanalyse / Ressourcen-Problemanalyse:** Kompetenzen und Ressourcen systematisch erfassen ([Buch S. 213](/book/arbeit/213)) ### Checkliste - Methodenwahl fallbezogen begründet und korrekt erläutert (1.5 P.) diff --git a/060-diagnosis/01-diagnosis-epg-guidance.md b/060-diagnosis/01-diagnosis-epg-guidance.md index a433871..dca6c51 100644 --- a/060-diagnosis/01-diagnosis-epg-guidance.md +++ b/060-diagnosis/01-diagnosis-epg-guidance.md @@ -5,7 +5,7 @@ title: "3.3 Diagnose (max. 9 Punkte)" variant: "sky" --- -**Wahl geeigneter Wissensbestände** ([Buch S. 242](/book/arbeit/242)): Alle Theorien der Sozialen Arbeit und ihrer Nachbardisziplinen kommen in Frage — z. B.: +**Wahl geeigneter Wissensbestände** ([Buch S. 241](/book/arbeit/241)): Alle Theorien der Sozialen Arbeit und ihrer Nachbardisziplinen kommen in Frage — z. B.: - Kommunikation (z. B. Watzlawick, Schulz von Thun) - Entwicklung (z. B. Erikson, Piaget, Havighurst) - Bindung (z. B. Bowlby, Ainsworth) @@ -14,7 +14,7 @@ variant: "sky" - Recht (z. B. KESB, Kindesschutz, Erwachsenenschutz) - Weitere je nach Fallkontext -**Erklärende Hypothesen & Arbeitshypothese** ([Buch S. 113](/book/praxis/113)): Aus den theoriegeleiteten Fallüberlegungen Weil-Hypothesen ableiten und zu einer Wenn-Dann-Arbeitshypothese verdichten. +**Erklärende Hypothesen & Arbeitshypothese** ([Buch S. 112](/book/praxis/112)): Aus den theoriegeleiteten Fallüberlegungen Weil-Hypothesen ableiten und zu einer Wenn-Dann-Arbeitshypothese verdichten. **EPG-Bewertung (max. 9 Punkte):** - 2 Theorien passend gewählt und Wahl nachvollziehbar begründet (je 1.5 → 3 Punkte) diff --git a/060-diagnosis/04-diagnosis-einleitung.md b/060-diagnosis/04-diagnosis-einleitung.md index e22654c..c1e7e57 100644 --- a/060-diagnosis/04-diagnosis-einleitung.md +++ b/060-diagnosis/04-diagnosis-einleitung.md @@ -3,7 +3,7 @@ id: "diagnosis-einleitung" type: "markdown" title: "Einleitungsabsatz" hint: "Methode: Theoriegeleitetes Fallverstehen (Buch S. 242). Beschreibe das Ziel (Erhellen und Verstehen des Falls), den Bezug zur Analyse (Fallthematik als Ausgangspunkt) und die gewählte Diagnosemethode." -footnote: "Theoriegeleitetes Fallverstehen ([Buch S. 242](/book/arbeit/242)) — Kooperatives Fallverstehen ([Buch S. 247](/book/arbeit/247))" +footnote: "Theoriegeleitetes Fallverstehen ([Buch S. 241](/book/arbeit/241)) — Kooperatives Fallverstehen ([Buch S. 246](/book/arbeit/246))" --- ***Ziel des Prozessschrittes*** diff --git a/060-diagnosis/06-diagnosis-theorie-1.md b/060-diagnosis/06-diagnosis-theorie-1.md index b73cdc1..0fb985f 100644 --- a/060-diagnosis/06-diagnosis-theorie-1.md +++ b/060-diagnosis/06-diagnosis-theorie-1.md @@ -3,7 +3,7 @@ id: "diagnosis-theorie-1" type: "markdown" title: "Theorie 1" hint: "Wähle einen Wissensbestand/Theorie als «Scheinwerfer» für die Fallthematik (Buch S. 242). Begründe die Wahl nachvollziehbar und erarbeite theoriegeleitete Fallüberlegungen, die konkret auf den Fall bezogen sind." -footnote: "Wahl geeigneter Wissensbestände ([Buch S. 242](/book/arbeit/242)) — Beispiel mit Lebensbewältigungskonzept ([Buch S. 250](/book/arbeit/250))" +footnote: "Wahl geeigneter Wissensbestände ([Buch S. 241](/book/arbeit/241)) — Beispiel mit Lebensbewältigungskonzept ([Buch S. 249](/book/arbeit/249))" --- ***Theorie/Wissensbestand*** diff --git a/060-diagnosis/07-diagnosis-hypothese-1.md b/060-diagnosis/07-diagnosis-hypothese-1.md index 6f225ef..363f7b2 100644 --- a/060-diagnosis/07-diagnosis-hypothese-1.md +++ b/060-diagnosis/07-diagnosis-hypothese-1.md @@ -3,6 +3,6 @@ id: "diagnosis-hypothese-1" type: "markdown" title: "Erklärende Hypothese(n) (Theorie 1)" hint: "Formulierung als erklärende Weil-Hypothese: «Weil [Theoriebezug], [Auswirkung auf Fallthematik].» Die Hypothesen müssen nachvollziehbar aus den theoretischen Ausführungen abgeleitet sein und Bezug zur Fallthematik haben." -footnote: "Erklärende Hypothesen ([Buch S. 253](/book/arbeit/253)) — Praxisbeispiel ([Buch S. 113](/book/praxis/113))" +footnote: "Erklärende Hypothesen ([Buch S. 252](/book/arbeit/252)) — Praxisbeispiel ([Buch S. 112](/book/praxis/112))" --- diff --git a/060-diagnosis/08-diagnosis-theorie-2.md b/060-diagnosis/08-diagnosis-theorie-2.md index 918f13d..1ef7f62 100644 --- a/060-diagnosis/08-diagnosis-theorie-2.md +++ b/060-diagnosis/08-diagnosis-theorie-2.md @@ -3,7 +3,7 @@ id: "diagnosis-theorie-2" type: "markdown" title: "Theorie 2" hint: "Wähle einen zweiten Wissensbestand/Theorie als «Scheinwerfer» für die Fallthematik (Buch S. 242). Wähle eine Theorie, die einen anderen Aspekt der Fallthematik beleuchtet als Theorie 1." -footnote: "Wahl geeigneter Wissensbestände ([Buch S. 242](/book/arbeit/242)) — Beispiel mit Entwicklungstheorie ([Buch S. 254](/book/arbeit/254))" +footnote: "Wahl geeigneter Wissensbestände ([Buch S. 241](/book/arbeit/241)) — Beispiel mit Entwicklungstheorie ([Buch S. 253](/book/arbeit/253))" --- ***Theorie/Wissensbestand*** diff --git a/060-diagnosis/09-diagnosis-hypothese-2.md b/060-diagnosis/09-diagnosis-hypothese-2.md index 8c75d75..0acca2a 100644 --- a/060-diagnosis/09-diagnosis-hypothese-2.md +++ b/060-diagnosis/09-diagnosis-hypothese-2.md @@ -3,6 +3,6 @@ id: "diagnosis-hypothese-2" type: "markdown" title: "Erklärende Hypothese(n) (Theorie 2)" hint: "Formulierung als erklärende Weil-Hypothese: «Weil [Theoriebezug], [Auswirkung auf Fallthematik].» Auch hier: nachvollziehbar aus Theorie 2 abgeleitet, mit konkretem Fallbezug." -footnote: "Erklärende Hypothesen ([Buch S. 254](/book/arbeit/254))" +footnote: "Erklärende Hypothesen ([Buch S. 253](/book/arbeit/253))" --- diff --git a/060-diagnosis/98-diagnosis-arbeitshypothese.md b/060-diagnosis/98-diagnosis-arbeitshypothese.md index 9c47088..dcb3f41 100644 --- a/060-diagnosis/98-diagnosis-arbeitshypothese.md +++ b/060-diagnosis/98-diagnosis-arbeitshypothese.md @@ -3,6 +3,6 @@ id: "diagnosis-arbeitshypothese" type: "markdown" title: "Handlungsleitende Arbeitshypothese" hint: "Formulierung als handlungsleitende Wenn-Dann-Hypothese: «Wenn [Intervention/Veränderung], dann [erwartetes Ergebnis für das Klient*innensystem].» Die Arbeitshypothese leitet den Blickwechsel von der Erklärung zur Zukunft ein (Buch S. 245)." -footnote: "Handlungsleitende Arbeitshypothese ([Buch S. 245](/book/arbeit/245)) — Kooperatives Fallverstehen ([Buch S. 247](/book/arbeit/247))" +footnote: "Handlungsleitende Arbeitshypothese ([Buch S. 244](/book/arbeit/244)) — Kooperatives Fallverstehen ([Buch S. 246](/book/arbeit/246))" --- diff --git a/060-diagnosis/99-diagnosis-quality-check.md b/060-diagnosis/99-diagnosis-quality-check.md index 33cf9d4..bedc99e 100644 --- a/060-diagnosis/99-diagnosis-quality-check.md +++ b/060-diagnosis/99-diagnosis-quality-check.md @@ -10,4 +10,4 @@ Bevor du zur Zielsetzung übergehst, prüfe anhand der EPG-Kriterien (max. 9 Pun - [ ] **Theoriegeleitete Fallüberlegungen (3 P.):** Sind die Ausführungen korrekt, konkret auf den Fall bezogen und nachvollziehbar? Unterlegen die Theorien die Fallthematik schlüssig? - [ ] **Erklärende Hypothesen (1.5 P.):** Als Weil-Hypothesen formuliert, nachvollziehbar aus den Theorien abgeleitet und mit Bezug zur Fallthematik? - [ ] **Arbeitshypothese (1.5 P.):** Als Wenn-Dann-Hypothese formuliert, nachvollziehbar aus den erklärenden Hypothesen abgeleitet? -- [ ] **Kooperatives Fallverstehen:** Wurde die Perspektive des Klient*innensystems einbezogen ([Buch S. 247](/book/arbeit/247))? +- [ ] **Kooperatives Fallverstehen:** Wurde die Perspektive des Klient*innensystems einbezogen ([Buch S. 246](/book/arbeit/246))? diff --git a/060-diagnosis/guidance.md b/060-diagnosis/guidance.md index 83f2e6d..6c88f04 100644 --- a/060-diagnosis/guidance.md +++ b/060-diagnosis/guidance.md @@ -1,4 +1,4 @@ -Theoriegeleitetes Fallverstehen ([Buch S. 242](/book/arbeit/242)): Nutze wissenschaftliche Theorien als «Scheinwerfer» zur Beleuchtung der Fallthematik. Wähle mindestens 2 Theorien, leite erklärende Weil-Hypothesen ab und verdichte diese zu einer handlungsleitenden Wenn-Dann-Arbeitshypothese ([Buch S. 245](/book/arbeit/245)). EPG-Bewertung: max. 9 Punkte. +Theoriegeleitetes Fallverstehen ([Buch S. 241](/book/arbeit/241)): Nutze wissenschaftliche Theorien als «Scheinwerfer» zur Beleuchtung der Fallthematik. Wähle mindestens 2 Theorien, leite erklärende Weil-Hypothesen ab und verdichte diese zu einer handlungsleitenden Wenn-Dann-Arbeitshypothese ([Buch S. 244](/book/arbeit/244)). EPG-Bewertung: max. 9 Punkte. ### Checkliste diff --git a/070-goalSetting/01-goals-epg-guidance.md b/070-goalSetting/01-goals-epg-guidance.md index 9be079e..384efae 100644 --- a/070-goalSetting/01-goals-epg-guidance.md +++ b/070-goalSetting/01-goals-epg-guidance.md @@ -6,12 +6,12 @@ variant: "sky" --- **Zielfindungsmethoden:** -- **Lösungsorientierter Ansatz** ([Buch S. 278](/book/arbeit/278)) — Wunderfrage, Skalierung, Ausnahmen finden -- **Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)** ([Buch S. 279](/book/arbeit/279)) — Motto-Ziele, Embodiment, somatische Marker -- **Formulierung von Zielen** ([Buch S. 284](/book/arbeit/284)) — Qualitätsanforderungen an gute Zielformulierungen -- **Bildungs- und Unterstützungsziele** ([Buch S. 285](/book/arbeit/285)) — BZ ermöglichen Bildungsprozesse, UZ schaffen die Rahmenbedingungen +- **Lösungsorientierter Ansatz** ([Buch S. 277](/book/arbeit/277)) — Wunderfrage, Skalierung, Ausnahmen finden +- **Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)** ([Buch S. 278](/book/arbeit/278)) — Motto-Ziele, Embodiment, somatische Marker +- **Formulierung von Zielen** ([Buch S. 283](/book/arbeit/283)) — Qualitätsanforderungen an gute Zielformulierungen +- **Bildungs- und Unterstützungsziele** ([Buch S. 284](/book/arbeit/284)) — BZ ermöglichen Bildungsprozesse, UZ schaffen die Rahmenbedingungen -**Kopf, Herz, Hand** ([Buch S. 286](/book/arbeit/286)): Prüfe jedes Ziel auf drei Ebenen — ist es fachlich begründbar (Kopf), emotional bedeutsam für die/den Klient*in (Herz) und im Alltag umsetzbar (Hand)? +**Kopf, Herz, Hand** ([Buch S. 285](/book/arbeit/285)): Prüfe jedes Ziel auf drei Ebenen — ist es fachlich begründbar (Kopf), emotional bedeutsam für die/den Klient*in (Herz) und im Alltag umsetzbar (Hand)? **EPG-Bewertung (max. 10 Punkte):** - Kooperativer Zielbildungsprozess konkret und nachvollziehbar dargestellt (1.5 Punkte) diff --git a/070-goalSetting/02-goals-einleitung.md b/070-goalSetting/02-goals-einleitung.md index 07c0a4d..10c1d9c 100644 --- a/070-goalSetting/02-goals-einleitung.md +++ b/070-goalSetting/02-goals-einleitung.md @@ -3,7 +3,7 @@ id: "goals-einleitung" type: "markdown" title: "Einleitungsabsatz" hint: "Beschreibe das Ziel des Prozessschrittes, den Bezug zur Diagnose (Arbeitshypothese als Ausgangspunkt, Buch S. 274) und die gewählte(n) Zielfindungsmethode(n) — z. B. Lösungsorientierung (S. 278), ZRM (S. 279)." -footnote: "Zielsetzung als Übergang von Diagnose zu Intervention ([Buch S. 274](/book/arbeit/274)) — Bedeutung der Zielfindung ([Buch S. 276](/book/arbeit/276))" +footnote: "Zielsetzung als Übergang von Diagnose zu Intervention ([Buch S. 273](/book/arbeit/273)) — Bedeutung der Zielfindung ([Buch S. 275](/book/arbeit/275))" --- ***Ziel des Prozessschrittes*** diff --git a/070-goalSetting/03-goals-cooperation.md b/070-goalSetting/03-goals-cooperation.md index 4495755..c91d510 100644 --- a/070-goalSetting/03-goals-cooperation.md +++ b/070-goalSetting/03-goals-cooperation.md @@ -3,7 +3,7 @@ id: "goals-cooperation" type: "markdown" title: "Kooperativer Zielbildungsprozess" hint: "Beschreibe konkret, wie die Ziele kooperativ mit dem/der Klient*in und dem Team erarbeitet wurden. Dialogisches Aushandeln (Buch S. 283): Pendelbewegung zwischen Vergangenheit (Anliegen, Ressourcen, Fallthematik) und Zukunft (Veränderungswünsche). Auch Zielfindung mit wenig motivierten Klient*innen berücksichtigen (Buch S. 281)." -footnote: "Dialogisches Aushandeln von Zielen ([Buch S. 283](/book/arbeit/283)) — Zielfindung mit wenig motivierten Klient*innen ([Buch S. 281](/book/arbeit/281))" +footnote: "Dialogisches Aushandeln von Zielen ([Buch S. 282](/book/arbeit/282)) — Zielfindung mit wenig motivierten Klient*innen ([Buch S. 280](/book/arbeit/280))" --- ***Kooperativer Zielbildungsprozess*** diff --git a/070-goalSetting/05-goals-fernziel.md b/070-goalSetting/05-goals-fernziel.md index 13a80b3..9e732e9 100644 --- a/070-goalSetting/05-goals-fernziel.md +++ b/070-goalSetting/05-goals-fernziel.md @@ -5,7 +5,7 @@ title: "Fernziel" subtitle: "" level: "fernziel" hint: "Teilhabe-orientiertes Fernziel als anzustrebender Endzustand mit fachlicher Begründung. Das Fernziel soll in Zusammenhang mit der Arbeitshypothese und den vorangehenden Prozessschritten stehen." -footnote: "Fernziel ([Buch S. 287](/book/arbeit/287)) — Formulierung von Zielen ([Buch S. 284](/book/arbeit/284))" +footnote: "Fernziel ([Buch S. 286](/book/arbeit/286)) — Formulierung von Zielen ([Buch S. 283](/book/arbeit/283))" --- ***Fernziel*** diff --git a/070-goalSetting/06-goals-grobziel-1.md b/070-goalSetting/06-goals-grobziel-1.md index 79a558b..e195c1c 100644 --- a/070-goalSetting/06-goals-grobziel-1.md +++ b/070-goalSetting/06-goals-grobziel-1.md @@ -4,10 +4,10 @@ type: "markdown" title: "Grobziel 1" subtitle: "" level: "grobziel" -availableLabels: "BZ,UZ" -labels: "BZ" +availableLabels: ["BZ","UZ"] +labels: ["BZ"] hint: "BZ = Bildungsziel (Klient*in lernt/entwickelt etwas). Formuliere als anzustrebenden Endzustand, nicht als Massnahme. Begründe fachlich (sozialpädagogisch/kindheitspädagogisch) und prüfe mit Kopf, Herz, Hand (Buch S. 286)." -footnote: "Bildungs- und Unterstützungsziele ([Buch S. 285](/book/arbeit/285)) — Kopf, Herz, Hand ([Buch S. 286](/book/arbeit/286))" +footnote: "Bildungs- und Unterstützungsziele ([Buch S. 284](/book/arbeit/284)) — Kopf, Herz, Hand ([Buch S. 285](/book/arbeit/285))" --- ***Grobziel*** diff --git a/070-goalSetting/07-goals-grobziel-2.md b/070-goalSetting/07-goals-grobziel-2.md index a57254b..f3423b2 100644 --- a/070-goalSetting/07-goals-grobziel-2.md +++ b/070-goalSetting/07-goals-grobziel-2.md @@ -4,10 +4,10 @@ type: "markdown" title: "Grobziel 2" subtitle: "" level: "grobziel" -availableLabels: "BZ,UZ" -labels: "UZ" +availableLabels: ["BZ","UZ"] +labels: ["UZ"] hint: "UZ = Unterstützungsziel (Fachperson/System schafft Rahmenbedingungen). Min. 1 BZ + 1 UZ erforderlich. Formuliere als anzustrebenden Endzustand, fachlich begründet." -footnote: "Bildungs- und Unterstützungsziele ([Buch S. 285](/book/arbeit/285)) — Kopf, Herz, Hand ([Buch S. 286](/book/arbeit/286))" +footnote: "Bildungs- und Unterstützungsziele ([Buch S. 284](/book/arbeit/284)) — Kopf, Herz, Hand ([Buch S. 285](/book/arbeit/285))" --- ***Grobziel*** diff --git a/070-goalSetting/08-goals-grobziel-3.md b/070-goalSetting/08-goals-grobziel-3.md index 13f8952..175aa60 100644 --- a/070-goalSetting/08-goals-grobziel-3.md +++ b/070-goalSetting/08-goals-grobziel-3.md @@ -4,10 +4,10 @@ type: "markdown" title: "Grobziel 3" subtitle: "" level: "grobziel" -availableLabels: "BZ,UZ" -labels: "" +availableLabels: ["BZ","UZ"] +labels: [] hint: "Formuliere ein weiteres Grobziel (BZ oder UZ) mit fachlicher Begründung und Kopf-Herz-Hand-Prüfung. Achtung: Ziele sind als anzustrebender Endzustand zu formulieren, nicht als Vorgehensschritte/Massnahmen." -footnote: "Formulierung von Zielen ([Buch S. 284](/book/arbeit/284)) — Kopf, Herz, Hand ([Buch S. 286](/book/arbeit/286))" +footnote: "Formulierung von Zielen ([Buch S. 283](/book/arbeit/283)) — Kopf, Herz, Hand ([Buch S. 285](/book/arbeit/285))" --- ***Grobziel*** diff --git a/070-goalSetting/99-goals-quality-check.md b/070-goalSetting/99-goals-quality-check.md index bc1bda7..7d5d0cf 100644 --- a/070-goalSetting/99-goals-quality-check.md +++ b/070-goalSetting/99-goals-quality-check.md @@ -10,4 +10,4 @@ Bevor du zur Interventionsplanung übergehst, prüfe anhand der EPG-Kriterien (m - [ ] **Zielhierarchie (1.5 P.):** Ist eine hierarchisierte Zielformulierung vorgenommen (Fernziel → Grobziele)? Stehen die Zielebenen in logischer Beziehung zueinander? - [ ] **Korrekte Formulierung (3 P.):** Sind die Ziele als anzustrebender Endzustand formuliert? Keine Verwechslung mit Vorgehensschritten/Massnahmen? - [ ] **Fachliche Begründung (3 P.):** Sind die Ziele sozialpädagogisch/kindheitspädagogisch begründet und stehen in Zusammenhang mit den vorangehenden Prozessschritten (Analyse, Diagnose)? -- [ ] **BZ/UZ-Unterscheidung (1 P.):** Ist die Unterscheidung zwischen Bildungszielen und Unterstützungszielen nachvollziehbar und korrekt vorgenommen ([Buch S. 285](/book/arbeit/285))? +- [ ] **BZ/UZ-Unterscheidung (1 P.):** Ist die Unterscheidung zwischen Bildungszielen und Unterstützungszielen nachvollziehbar und korrekt vorgenommen ([Buch S. 284](/book/arbeit/284))? diff --git a/070-goalSetting/guidance.md b/070-goalSetting/guidance.md index be4049d..ae4efc6 100644 --- a/070-goalSetting/guidance.md +++ b/070-goalSetting/guidance.md @@ -1,4 +1,4 @@ -Kooperative Erarbeitung einer Zielhierarchie ([Buch S. 283](/book/arbeit/283)). Definiere ein Fernziel (Teilhabe) und funktionale Grobziele (Meilensteine). Unterscheide Bildungsziele (BZ) und Unterstützungsziele (UZ) ([Buch S. 285](/book/arbeit/285)). Hinweis: Feinziele (SMART-Kriterien) werden in der Interventionsplanung definiert. EPG-Bewertung: max. 10 Punkte. +Kooperative Erarbeitung einer Zielhierarchie ([Buch S. 282](/book/arbeit/282)). Definiere ein Fernziel (Teilhabe) und funktionale Grobziele (Meilensteine). Unterscheide Bildungsziele (BZ) und Unterstützungsziele (UZ) ([Buch S. 284](/book/arbeit/284)). Hinweis: Feinziele (SMART-Kriterien) werden in der Interventionsplanung definiert. EPG-Bewertung: max. 10 Punkte. ### Checkliste diff --git a/080-interventionPlanning/01-planning-epg-guidance.md b/080-interventionPlanning/01-planning-epg-guidance.md index 9a9bf2f..48e47e7 100644 --- a/080-interventionPlanning/01-planning-epg-guidance.md +++ b/080-interventionPlanning/01-planning-epg-guidance.md @@ -5,11 +5,11 @@ title: "3.5 Interventionsplanung (max. 10 Punkte)" variant: "sky" --- -**Handlungsleitende Konzepte** ([Buch S. 300](/book/arbeit/300)): Wähle aus der «Füllung des KPG-Modells» ein oder mehrere handlungsleitende Konzepte, die deine Intervention leiten — z. B. Empowerment, Lebensweltorientierung, Ressourcenorientierung, systemisches Denken. Begründe die Wahl fachlich und verknüpfe zentrale Aspekte explizit mit der Interventionsplanung. +**Handlungsleitende Konzepte** ([Buch S. 299](/book/arbeit/299)): Wähle aus der «Füllung des KPG-Modells» ein oder mehrere handlungsleitende Konzepte, die deine Intervention leiten — z. B. Empowerment, Lebensweltorientierung, Ressourcenorientierung, systemisches Denken. Begründe die Wahl fachlich und verknüpfe zentrale Aspekte explizit mit der Interventionsplanung. -**Best/Worst Case & Nichts-tun** ([Buch S. 309](/book/arbeit/309)): Reflektiere vor der Entscheidung: Was passiert im besten Fall? Im schlimmsten Fall? Was, wenn nichts unternommen wird? Diese Reflexion hilft, Interventionen abzuwägen und unerwünschte Nebeneffekte zu antizipieren. +**Best/Worst Case & Nichts-tun** ([Buch S. 308](/book/arbeit/308)): Reflektiere vor der Entscheidung: Was passiert im besten Fall? Im schlimmsten Fall? Was, wenn nichts unternommen wird? Diese Reflexion hilft, Interventionen abzuwägen und unerwünschte Nebeneffekte zu antizipieren. -**SMART-Kriterien für Feinziele** ([Buch S. 287](/book/arbeit/287)): Formuliere Feinziele nach SMART — **S**pezifisch, **M**essbar, **A**ttraktiv/Akzeptiert, **R**ealistisch, **T**erminiert. Ordne jedem Feinziel ein Grobziel zu und unterscheide zwischen Bildungs- und Unterstützungszielen. +**SMART-Kriterien für Feinziele** ([Buch S. 286](/book/arbeit/286)): Formuliere Feinziele nach SMART — **S**pezifisch, **M**essbar, **A**ttraktiv/Akzeptiert, **R**ealistisch, **T**erminiert. Ordne jedem Feinziel ein Grobziel zu und unterscheide zwischen Bildungs- und Unterstützungszielen. **Kriterien (EPG-Bewertung):** - Zusammenfassung bisheriger Erkenntnisse und Bedeutung für die Interventionsplanung (1 Pkt.) diff --git a/080-interventionPlanning/02-planning-kpg-process.md b/080-interventionPlanning/02-planning-kpg-process.md index 9833c4b..427b6a7 100644 --- a/080-interventionPlanning/02-planning-kpg-process.md +++ b/080-interventionPlanning/02-planning-kpg-process.md @@ -4,7 +4,7 @@ type: "guidance-box" title: "KPG 4-Schritte-Prozess" variant: "amber" --- -💡 Die Interventionsplanung folgt vier Schritten ([Buch S. 307–311](/book/arbeit/307)): +💡 Die Interventionsplanung folgt vier Schritten ([Buch S. 306–310](/book/arbeit/306)): 1. **Vorüberlegungen** — Erkenntnisse zusammenfassen, handlungsleitendes Konzept wählen 2. **Entwerfen** (Öffnung) — Interventionsmöglichkeiten kooperativ sammeln diff --git a/090-reflection/01-reflection-epg-guidance.md b/090-reflection/01-reflection-epg-guidance.md index 6237658..5ca3c5f 100644 --- a/090-reflection/01-reflection-epg-guidance.md +++ b/090-reflection/01-reflection-epg-guidance.md @@ -4,7 +4,7 @@ type: "guidance-box" title: "4. Fachliche Reflexion (max. 9 Punkte)" variant: "sky" --- -📝 Abschliessende fachliche, kritische Reflexion des gesamten Gestaltungsprozesses ([Buch S. 345](/book/arbeit/345)). Reflektiere dein Vorgehen distanziert und selbstkritisch — keine blosse Zusammenfassung, sondern eine bewertende Rückschau. +📝 Abschliessende fachliche, kritische Reflexion des gesamten Gestaltungsprozesses ([Buch S. 344](/book/arbeit/344)). Reflektiere dein Vorgehen distanziert und selbstkritisch — keine blosse Zusammenfassung, sondern eine bewertende Rückschau. **Kriterien (EPG-Bewertung):** - Fachliches sowie methodisches Vorgehen inkl. Bedeutung und Zusammenhang der Prozessschritte (Zirkularität) (3 Pkt.) diff --git a/documents/arbeit/arbeit.index.json b/documents/arbeit/arbeit.index.json index d59f312..04bfa76 100644 --- a/documents/arbeit/arbeit.index.json +++ b/documents/arbeit/arbeit.index.json @@ -2,1817 +2,1817 @@ "source": "PDF Hochuli-Freund_Kooperative-Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit.md", "pages": [ { - "page": 3, + "page": 2, "line": 3, "text": "Die AutorInnen" }, { - "page": 4, + "page": 3, "line": 7, "text": "Ursula Hochuli Freund, Walter Stotz" }, { - "page": 5, + "page": 4, "line": 19, "text": "Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich ges" }, { - "page": 6, + "page": 5, "line": 29, "text": "Vorwort zur ersten Auflage" }, { - "page": 7, + "page": 6, "line": 37, "text": "Verdienst der vorliegenden Methodik ist es, dass dies nicht in eine Be" }, { - "page": 8, + "page": 7, "line": 43, "text": "Leiter Institut Professionsforschung und Kooperative Wissensbildung Ho" }, { - "page": 9, + "page": 8, "line": 45, "text": "Vorwort zur fünften Auflage" }, { - "page": 10, + "page": 9, "line": 51, "text": "Ausführungen zum Prozessschritt Diagnose finden sich kleinere Ergänzun" }, { - "page": 11, + "page": 10, "line": 55, "text": "Inhaltsverzeichnis" }, { - "page": 12, + "page": 11, "line": 59, "text": "4.1.4 Verantwortungsethik 4.1.5 Professionsmoralische Grundhaltungen u" }, { - "page": 13, + "page": 12, "line": 61, "text": "7.3.1 Idealtypisches Modell als Denkstruktur" }, { - "page": 14, + "page": 13, "line": 119, "text": "9.4.4 Netzwerkkarte 9.4.5 Soziogramm 9.5 Quantitative Verfahren 9.5.1 " }, { - "page": 15, + "page": 14, "line": 121, "text": "11.3 Zielfindung und Zielsetzung in Kooperation 11.4 Formulierung von " }, { - "page": 16, + "page": 15, "line": 123, "text": "14.2 Voraussetzungen 14.3 Vorgehen 14.3.1 Zeitpunkte, Beteiligte und H" }, { - "page": 17, + "page": 16, "line": 125, "text": "1 Einleitung" }, { - "page": 19, + "page": 18, "line": 133, "text": "Lebenslagen und Orten und auf verschiedenen Ebenen soziale Probleme vo" }, { - "page": 20, + "page": 19, "line": 135, "text": "Dazu haben wir den aktuellen Stand des Diskurses zu professionellem Ha" }, { - "page": 21, + "page": 20, "line": 137, "text": "Nach dieser Einleitung werden in einem ersten Teil die Grundlagen der " }, { - "page": 22, + "page": 21, "line": 139, "text": "Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken: Vor allem bei" }, { - "page": 24, + "page": 23, "line": 147, "text": "2 Soziale Arbeit" }, { - "page": 25, + "page": 24, "line": 155, "text": "2.1.1 Historische Wurzeln: Sozialpädagogik und Sozialarbeit" }, { - "page": 26, + "page": 25, "line": 155, "text": "Sozialarbeit" }, { - "page": 27, + "page": 26, "line": 167, "text": "2013:756, Hammerschmidt/Tennstedt 2012:74). Bürgerliche Reformbestrebu" }, { - "page": 28, + "page": 27, "line": 170, "text": "werden können - sofern diese in einem politischen Entscheidungsprozess" }, { - "page": 29, + "page": 28, "line": 183, "text": "›Handbuch Soziale Arbeit‹ (Otto/Thiersch 2011), ›Grundriss Soziale Arb" }, { - "page": 30, + "page": 29, "line": 200, "text": "Im Vergleich zu anderen Wissenschaftszweigen ist die Soziale Arbeit ei" }, { - "page": 31, + "page": 30, "line": 208, "text": "2.2 Praxisfelder, Professionsauftrag und Grundorientierungen" }, { - "page": 32, + "page": 31, "line": 216, "text": "Systematisierungsmöglichkeiten des Feldes" }, { - "page": 33, + "page": 32, "line": 228, "text": "Heiner (2010:88 ff.) greift in ihrer Gliederung der Aufgabenfelder Soz" }, { - "page": 34, + "page": 33, "line": 243, "text": "Träger Sozialer Arbeit dar. Häufig sind solche private Sozialwerke als" }, { - "page": 35, + "page": 34, "line": 247, "text": "Abb. 2: Systematisierung von Praxisfeldern (Thole 2012a:28)" }, { - "page": 36, + "page": 35, "line": 253, "text": "Die bisherigen Ausführungen zu den historischen Wurzeln der Sozialen A" }, { - "page": 37, + "page": 36, "line": 259, "text": "Schwierigkeiten und Hoffnungen und ihren individuellen Anstrengungen, " }, { - "page": 38, + "page": 37, "line": 265, "text": "Ob die Soziale Arbeit neben der individuumsbezogenen Aufgabe auch ein " }, { - "page": 39, + "page": 38, "line": 271, "text": "die Kompensation entsprechender Ungerechtigkeiten« sei (2007:61 f.)." }, { - "page": 40, + "page": 39, "line": 285, "text": "In diesem Lehrbuch thematisieren wir das professionelle Handeln im Hin" }, { - "page": 41, + "page": 40, "line": 295, "text": "Theoretische Grundlage sei überall eine bio-psycho-soziale Perspektive" }, { - "page": 42, + "page": 41, "line": 308, "text": "Bedeutung von wissenschaftlichem Wissen" }, { - "page": 43, + "page": 42, "line": 324, "text": "Soziale Arbeit ist ein gesellschaftliches Funktionssystem, das soziale" }, { - "page": 44, + "page": 43, "line": 336, "text": "3 Professionstheoretische Grundlagen" }, { - "page": 45, + "page": 44, "line": 348, "text": "Professionen sind eine besondere Art von Berufen. Es sind ›gehobene‹ B" }, { - "page": 46, + "page": 45, "line": 354, "text": "Handlungsmonopol)." }, { - "page": 47, + "page": 46, "line": 368, "text": "Verhaltensregeln." }, { - "page": 48, + "page": 47, "line": 382, "text": "2013:127), der sich auf dem Weg zur Profession befinde. Eine andere Po" }, { - "page": 49, + "page": 48, "line": 388, "text": "Teilaspekte menschlichen Lebens. Eine Methodik der Sozialen Arbeit bei" }, { - "page": 50, + "page": 49, "line": 394, "text": "3.2 Strukturmerkmale professionellen Handelns" }, { - "page": 51, + "page": 50, "line": 404, "text": "Problemen mit sich bringt, kann potentiell zum Gegenstand sozialpädago" }, { - "page": 52, + "page": 51, "line": 416, "text": "Problemen gibt, die prinzipiell zum Gegenstand Sozialer Arbeit werden " }, { - "page": 53, + "page": 52, "line": 428, "text": "Geringe Spezialisierung, fehlende Monopolisierung, eine systematisch u" }, { - "page": 54, + "page": 53, "line": 438, "text": "sozialpolitischer Interventionen und andererseits - zumeist gleichzeit" }, { - "page": 56, + "page": 55, "line": 444, "text": "bürokratischem Rechtshandeln und individuell ausgerichtetem, lebenswel" }, { - "page": 57, + "page": 56, "line": 456, "text": "ebd.:18 f.). Dieses strukturelle Technologiedefizit ist ein Strukturme" }, { - "page": 58, + "page": 57, "line": 462, "text": "›erträglicher‹ zu machen.«" }, { - "page": 59, + "page": 58, "line": 466, "text": "Die Frage danach, wer denn eine Leistung in der Sozialen Arbeit erbrin" }, { - "page": 60, + "page": 59, "line": 472, "text": "›Klientin‹ (namentlich in allen Formen der Beratung und den Bereichen " }, { - "page": 61, + "page": 60, "line": 478, "text": "Ein Bewusstsein der Grenzen der eigenen Möglichkeiten ist gemäß Heiner" }, { - "page": 62, + "page": 61, "line": 484, "text": "Hilfe zugestehen oder verweigern und die Fallproblematik in einer Weis" }, { - "page": 63, + "page": 62, "line": 490, "text": "3.2.5 Involviertheit der Professionellen als ganze Person" }, { - "page": 64, + "page": 63, "line": 498, "text": "Das Nachdenken über sich selbst, über die Involviertheit der eigenen P" }, { - "page": 65, + "page": 64, "line": 508, "text": "Professionelle der Sozialen Arbeit sind einerseits der Gesellschaft al" }, { - "page": 66, + "page": 65, "line": 516, "text": "Vertiefungsliteratur" }, { - "page": 67, + "page": 66, "line": 522, "text": "4 Ethische und rechtliche Grundlagen" }, { - "page": 68, + "page": 67, "line": 532, "text": "Ethik kann verstanden werden als Denken über Moral und Ethos; Ethik So" }, { - "page": 69, + "page": 68, "line": 534, "text": "( Kap. 2.1.3), ist in einer ethischen Reflexion der Geltungsanspruch z" }, { - "page": 70, + "page": 69, "line": 544, "text": "Zustand (vgl. 1988:113). Dies bedeutet ein gewisser Grad an Auswahlmög" }, { - "page": 71, + "page": 70, "line": 546, "text": "handeln. Können diese Spannungen nicht innerhalb einer erforderlichen " }, { - "page": 72, + "page": 71, "line": 550, "text": "Menschenrechte" }, { - "page": 73, + "page": 72, "line": 562, "text": "Es konnte aufgezeigt werden, dass Autonomie als Fundamentalnorm in der" }, { - "page": 74, + "page": 73, "line": 568, "text": "Nachhaltigkeit und Subsidiarität" }, { - "page": 75, + "page": 74, "line": 578, "text": "Orientierung an Grundwerten und der Effizienz des Handelns herzustelle" }, { - "page": 76, + "page": 75, "line": 593, "text": "betrachtet werden können." }, { - "page": 77, + "page": 76, "line": 601, "text": "Auch wenn man sagen könnte, dass die erste Sozialarbeiterin aus Mitlei" }, { - "page": 78, + "page": 77, "line": 613, "text": "Der aktuellste Berufskodex Soziale Arbeit Schweiz wurde per Juni 2010 " }, { - "page": 79, + "page": 78, "line": 619, "text": "4.1.7 Ethische Entscheidungsfindung" }, { - "page": 80, + "page": 79, "line": 625, "text": "4.2 Rechtliche Aspekte des professionellen Handelns" }, { - "page": 81, + "page": 80, "line": 635, "text": "Das System der sozialen Sicherung ist in beiden Staaten unterschiedlic" }, { - "page": 82, + "page": 81, "line": 643, "text": "Gesetze und Verordnungen. Das Grundgesetz in Deutschland wie die Bunde" }, { - "page": 83, + "page": 82, "line": 653, "text": "Das dritte Prinzip der Zumutbarkeit, Angemessenheit oder Verhältnismäß" }, { - "page": 84, + "page": 83, "line": 661, "text": "Im Bereich von rechtlichen Verfahren sind für das professionelle Hande" }, { - "page": 85, + "page": 84, "line": 671, "text": "In der Schweizerischen Rechtsordnung sind Menschenrechtsverträge Besta" }, { - "page": 86, + "page": 85, "line": 677, "text": "Soziale Arbeit orientiert sich auch an den verbrieften Grundrechten (R" }, { - "page": 87, + "page": 86, "line": 694, "text": "Ganz grundsätzlich gilt für Professionelle der Sozialen Arbeit eine be" }, { - "page": 88, + "page": 87, "line": 704, "text": "Soziale Arbeit richtet sich in ihrer Zielsetzung immer nach bestimmten" }, { - "page": 89, + "page": 88, "line": 706, "text": "Insgesamt ist in Bezug auf das professionelle Handeln wichtig zu wisse" }, { - "page": 90, + "page": 89, "line": 716, "text": "5 Kooperation" }, { - "page": 91, + "page": 90, "line": 726, "text": "Es sind Tätigkeitsbereiche, in denen professionelles Handeln im Zusamm" }, { - "page": 92, + "page": 91, "line": 736, "text": "Freiwilligkeit, Dauer, Verbindlichkeit" }, { - "page": 93, + "page": 92, "line": 744, "text": "Aufgabenorientierung" }, { - "page": 94, + "page": 93, "line": 750, "text": "Im Gegensatz zu privaten Beziehungen sind professionelle Arbeitsbezieh" }, { - "page": 95, + "page": 94, "line": 760, "text": "Nohls Konzept des Pädagogischen Bezugs" }, { - "page": 96, + "page": 95, "line": 764, "text": "Gieseckes Konzept einer öffentlichen pädagogischen Beziehung" }, { - "page": 97, + "page": 96, "line": 768, "text": "Neben all diesen Begrenzungen der professionellen Beziehungen, die Gie" }, { - "page": 98, + "page": 97, "line": 778, "text": "1920er Jahren -die psychoanalytische Theorie Sigmund Freuds in der Soz" }, { - "page": 99, + "page": 98, "line": 784, "text": "Psychoanalytische Traditionslinien in der Sozialen Arbeit" }, { - "page": 100, + "page": 99, "line": 788, "text": "Praxisrelevanz der Psychoanalyse also auf ›Erziehung zum Erzieher‹, in" }, { - "page": 101, + "page": 100, "line": 794, "text": "Praxis setze dort ein, wo Menschen mit ihren Krisen nicht mehr selbst " }, { - "page": 102, + "page": 101, "line": 796, "text": "Insgesamt konstatiert Oevermann massive Strukturprobleme für das profe" }, { - "page": 103, + "page": 102, "line": 806, "text": "Beziehung: Nur wenn diagnostische Überlegungen zur Einschätzung geführ" }, { - "page": 104, + "page": 103, "line": 810, "text": "Elemente eines Arbeitsbündniskonzepts bei Müller" }, { - "page": 105, + "page": 104, "line": 814, "text": "Klienten, dem diese Sache gehört (beispielsweise repariert ein Automec" }, { - "page": 106, + "page": 105, "line": 816, "text": "Gefragt ist aus unserer Sicht vielmehr beides: Nähe, die auf einem int" }, { - "page": 107, + "page": 106, "line": 826, "text": "Modell ›Beziehungsfundierte Passung‹ von Heiner" }, { - "page": 108, + "page": 107, "line": 830, "text": "Arbeitsprinzipien einer Beratungsbeziehung nach Schäfter" }, { - "page": 109, + "page": 108, "line": 837, "text": "Das Arbeitsprinzip selektive, persönliche Öffnung bezieht sich auf den" }, { - "page": 110, + "page": 109, "line": 843, "text": "Eigene Forschungsergebnisse" }, { - "page": 111, + "page": 110, "line": 847, "text": "Professionelle Beziehungsgestaltung nach Gahleitner" }, { - "page": 112, + "page": 111, "line": 851, "text": "dem Motto: «Von der ›schützenden Inselerfahrung‹ zum ›persönlich geprä" }, { - "page": 113, + "page": 112, "line": 858, "text": "bereitstellt» (Gahleitner 2019:89). In diesem Kontext lässt sich dann " }, { - "page": 114, + "page": 113, "line": 870, "text": "Bei der Zusammenarbeit mit anderen Professionellen lassen sich vier ve" }, { - "page": 115, + "page": 114, "line": 880, "text": "Die arbeitsteilig organisierte Erbringung von Dienstleistungen führt z" }, { - "page": 116, + "page": 115, "line": 888, "text": "Die Formen der Zusammenarbeit können also ganz unterschiedlich sein, u" }, { - "page": 117, + "page": 116, "line": 894, "text": "5.2.2 Interprofessionelle Kooperation" }, { - "page": 118, + "page": 117, "line": 902, "text": "Kooperation zu erreichen." }, { - "page": 119, + "page": 118, "line": 917, "text": "Berufsgruppen spezifische Aufträge für ergänzende Abklärungen oder Leistungen." }, { - "page": 120, + "page": 119, "line": 927, "text": "eigenen professionsspezifischen Standpunkt in den Fachdiskurs einbring" }, { - "page": 121, + "page": 120, "line": 939, "text": "Es gibt keine Techniken zur ›Herstellung‹ einer Arbeitsbeziehung. Prof" }, { - "page": 122, + "page": 121, "line": 953, "text": "6 Methoden, Professionskompetenz und Grundhaltung" }, { - "page": 123, + "page": 122, "line": 965, "text": "Methodik zu, die zu beantworten hat, welche Handlungselemente wie sinn" }, { - "page": 124, + "page": 123, "line": 967, "text": "Methoden stützen sich ab auf Techniken , die als »erprobte, standardis" }, { - "page": 125, + "page": 124, "line": 979, "text": "Gemeinwesenarbeit , die für die direkte Arbeit mit Klienten einsetzbar" }, { - "page": 126, + "page": 125, "line": 981, "text": "neben dem Aktenstudium eher ein narratives Interview oder eine längere" }, { - "page": 127, + "page": 126, "line": 987, "text": "Klienten nicht mittels Technologien verändern lassen, sondern Bedingun" }, { - "page": 128, + "page": 127, "line": 999, "text": "Verfügen über Fachwissen nicht ausreicht, um den immer komplexer werde" }, { - "page": 129, + "page": 128, "line": 1001, "text": "Praxiskontext gerecht werden ( Abb. 3; vgl. Hochschule für Soziale Arb" }, { - "page": 130, + "page": 129, "line": 1017, "text": "Evaluation der eigenen Arbeit und die Weiterentwicklung der Methoden selbst." }, { - "page": 131, + "page": 130, "line": 1031, "text": "Ausgangspunkt der Begriffsdiskussion von Habitus bildet die von Bourdi" }, { - "page": 132, + "page": 131, "line": 1033, "text": "Becker-Lenz/Müller verstehen Habitus als Kompetenzbegriff, der die Pro" }, { - "page": 133, + "page": 132, "line": 1035, "text": "Auseinandersetzung mit zugrundeliegenden Werten und Menschenbild sowie" }, { - "page": 134, + "page": 133, "line": 1045, "text": "Das Konzept des Habitus, in der neueren Zeit von Bourdieu entwickelt u" }, { - "page": 136, + "page": 135, "line": 1055, "text": "7 Konzept Kooperative Prozessgestaltung" }, { - "page": 140, + "page": 139, "line": 1077, "text": "7.2 Prozessmodell als Struktur" }, { - "page": 141, + "page": 140, "line": 1091, "text": "Praxisfeld der stationären Kinder- und Jugendhilfe werden in der Schwe" }, { - "page": 142, + "page": 141, "line": 1099, "text": "Müller hat in seinem bekannten Lehrbuch ›Sozialpädagogisches Können‹, " }, { - "page": 143, + "page": 142, "line": 1101, "text": "Gorges schlägt für die Fallbearbeitung im Studium der Sozialen Arbeit " }, { - "page": 144, + "page": 143, "line": 1109, "text": "Auch das Prozessmodell, mit dem wir in diesem Konzept arbeiten, unters" }, { - "page": 145, + "page": 144, "line": 1113, "text": "Abb. 5: Prozessmodell Kooperative Prozessgestaltung" }, { - "page": 146, + "page": 145, "line": 1121, "text": "der Sorgeberechtigten und der Kinder/Jugendlichen sowie die Zusammenar" }, { - "page": 147, + "page": 146, "line": 1133, "text": "Mit Hilfe des Prozessmodells gewinnen Sozialarbeiterinnen einen Überbl" }, { - "page": 148, + "page": 147, "line": 1141, "text": "Beobachtet er das Verhalten der anwesenden Personen und erfasst die Si" }, { - "page": 149, + "page": 148, "line": 1151, "text": "Interpretationen des Erzählten vor (Diagnose). Nach Abschluss des Inte" }, { - "page": 150, + "page": 149, "line": 1153, "text": "7.3.2 Zeitliche Dimensionen" }, { - "page": 151, + "page": 150, "line": 1173, "text": "Sozialarbeiterinnen können allenfalls reagieren, wenn sie im Hilfeproz" }, { - "page": 152, + "page": 151, "line": 1185, "text": "Methodisch strukturiertes Handeln zeichnet sich nun dadurch aus, die v" }, { - "page": 153, + "page": 152, "line": 1193, "text": "verbindlichen Standards zur optimalen Zielerreichung erfüllen zu können." }, { - "page": 154, + "page": 153, "line": 1195, "text": "Ganz besonderen Stellenwert für die Qualitätssicherung und -entwicklun" }, { - "page": 155, + "page": 154, "line": 1205, "text": "Abb. 6: Aspekte des Konzepts KPG" }, { - "page": 156, + "page": 155, "line": 1216, "text": "Lebensführung, soziale Integration und gesellschaftliche Teilhabe, Kap" }, { - "page": 157, + "page": 156, "line": 1227, "text": "7.4.2 Reflexionskriterien für Methoden" }, { - "page": 158, + "page": 157, "line": 1245, "text": "Ausrichtung auf die Ressourcen unter dem Stichwort › Ressourcenorienti" }, { - "page": 159, + "page": 158, "line": 1263, "text": "Dies ist auch deshalb hilfreich, weil in der Praxis der Sozialen Arbei" }, { - "page": 160, + "page": 159, "line": 1269, "text": "8 Situationserfassung" }, { - "page": 161, + "page": 160, "line": 1283, "text": "Die neu zugezogene Bewohnerin möchte Kontakte knüpfen können zu andere" }, { - "page": 162, + "page": 161, "line": 1293, "text": "Während des gesamten Unterstützungsprozesses kann es immer wieder eine" }, { - "page": 163, + "page": 162, "line": 1309, "text": "Die Bestimmung eines Realitätsausschnittes, der dem Organisationsauftr" }, { - "page": 164, + "page": 163, "line": 1317, "text": "Sozialen Arbeit geht es darum, stets auch Informationen zur sog. ›sozi" }, { - "page": 165, + "page": 164, "line": 1338, "text": "(z. B. ›wenig soziale Beziehungen‹, ›Suchtmittelkonsum‹). Daraus ergeb" }, { - "page": 166, + "page": 165, "line": 1354, "text": "sensibel mit Hintergrundwissen umzugehen und mit schnellen Einordnunge" }, { - "page": 167, + "page": 166, "line": 1375, "text": "Behinderung/Beeinträchtigung/Störung und deren Entstehungsgeschichte," }, { - "page": 168, + "page": 167, "line": 1392, "text": "Abb. 7: Gliederungsmöglichkeit einer sozialpädagogischen Situationserfassung" }, { - "page": 169, + "page": 168, "line": 1414, "text": "In der Folge werden drei Methoden vorgestellt, die in den verschiedens" }, { - "page": 170, + "page": 169, "line": 1424, "text": "Neben dem Erstgespräch ergeben sich im Laufe von Unterstützungsprozess" }, { - "page": 171, + "page": 170, "line": 1430, "text": "1983:285 f.). Schütze geht davon aus, dass in der Stegreiferzählung Me" }, { - "page": 172, + "page": 171, "line": 1432, "text": "subjektiven Wirklichkeit der Klienten dar." }, { - "page": 173, + "page": 172, "line": 1438, "text": "8.5.1 Beobachtung und Wahrnehmung" }, { - "page": 174, + "page": 173, "line": 1444, "text": "8.5.2 Formen der Beobachtung" }, { - "page": 175, + "page": 174, "line": 1456, "text": "Weiter wird unterschieden zwischen teilnehmender und nichtteilnehmende" }, { - "page": 176, + "page": 175, "line": 1462, "text": "Abb. 8: Elemente reflektierter Beobachtung (Martin/Wawrinoski 2014:9)" }, { - "page": 177, + "page": 176, "line": 1476, "text": "Beobachtungsbogen zur fallspezifischen Konkretisierung" }, { - "page": 178, + "page": 177, "line": 1501, "text": "Wird eine spezifische Beobachtung angestrebt, kann zwischen verschiede" }, { - "page": 179, + "page": 178, "line": 1520, "text": "So kann einer Sozialpädagogin in einer Beschäftigungsstätte z. B. aufg" }, { - "page": 180, + "page": 179, "line": 1532, "text": "8.5.4 Überlegungen zur Beobachtung in einzelnen Praxisfeldern" }, { - "page": 181, + "page": 180, "line": 1542, "text": "8.6 Aktenstudium" }, { - "page": 182, + "page": 181, "line": 1552, "text": "überlegt werden, welche Informationen aus den Akten gewonnen werden kö" }, { - "page": 183, + "page": 182, "line": 1573, "text": "Abb. 13: Beurteilung der Erfassungsmethoden" }, { - "page": 184, + "page": 183, "line": 1581, "text": "Kontinuierliche Selbstreflexion gehört zum Selbstverständnis, zum Habi" }, { - "page": 185, + "page": 184, "line": 1599, "text": "Hier geht es um die Klärung der Aufträge und die Erfassung der rechtli" }, { - "page": 186, + "page": 185, "line": 1628, "text": "Um die Situation in einem Fall angemessen erfassen zu können, sollen P" }, { - "page": 187, + "page": 186, "line": 1639, "text": "9 Analyse" }, { - "page": 188, + "page": 187, "line": 1653, "text": "Nach der Situationserfassung wird mit Hilfe geeigneter Analysemethoden" }, { - "page": 189, + "page": 188, "line": 1657, "text": "Sichtweisen und Einschätzungen verschiedener Beteiligter in einem Fall" }, { - "page": 190, + "page": 189, "line": 1661, "text": "Wenn die wesentlichen Daten in einem Fall erfasst und vorläufige, mögl" }, { - "page": 191, + "page": 190, "line": 1673, "text": "Abb. 14: Vorgehen bei der Analyse" }, { - "page": 192, + "page": 191, "line": 1679, "text": "Ein Beispiel für eine Fallthematik, die zum Diagnoseschritt überführt:" }, { - "page": 193, + "page": 192, "line": 1709, "text": "Hilfreich ist auch eine Systematisierung hinsichtlich Beteiligung, als" }, { - "page": 194, + "page": 193, "line": 1726, "text": "Vorstellung: Klärung, was die Anwesenden mit der Klientin zu tun haben." }, { - "page": 195, + "page": 194, "line": 1748, "text": "die ein fröhlichen Wesen und viele Ressourcen hat, ihre Familie und ih" }, { - "page": 196, + "page": 195, "line": 1777, "text": "Äußerungen, welche diese Personen einmal gemacht haben. Mögliche Antwo" }, { - "page": 197, + "page": 196, "line": 1798, "text": "Fallbeteiligten, oder auch für Fälle, in denen ein ganzes Team nicht m" }, { - "page": 198, + "page": 197, "line": 1800, "text": "9.3 Analyse durch Reflexion des eigenen Erlebens" }, { - "page": 199, + "page": 198, "line": 1806, "text": "Gefühle des Klienten (wenn er heftigen Ärger verspürt, die den verstec" }, { - "page": 200, + "page": 199, "line": 1816, "text": "Sozialen Arbeit eine breite Anwendung zur Darstellung der familiären B" }, { - "page": 201, + "page": 200, "line": 1824, "text": "Auch wenn es an sich möglich wäre, ein Genogramm von Professionellen a" }, { - "page": 202, + "page": 201, "line": 1834, "text": "oder aber Kontinuitäten (gerade auch trotz dramatischer Ereignisse). D" }, { - "page": 203, + "page": 202, "line": 1842, "text": "Abb. 16: Beispiel eines Zeitstrahls nach KPG" }, { - "page": 204, + "page": 203, "line": 1852, "text": "Streit und schlechte Stimmung zu Hause, auf den Tod des geliebten Groß" }, { - "page": 205, + "page": 204, "line": 1867, "text": "Träume, Sehnsüchte, Wünsche sowie Albträume, Befürchtungen und Ängste " }, { - "page": 206, + "page": 205, "line": 1886, "text": "Abb. 17: Beispiel einer Silhouette" }, { - "page": 207, + "page": 206, "line": 1894, "text": "9.4.4 Netzwerkkarte" }, { - "page": 208, + "page": 207, "line": 1908, "text": "Abb. 18: Beispiel einer Netzwerkkarte" }, { - "page": 209, + "page": 208, "line": 1916, "text": "Netzwerkkarte eine umfassende Analyse." }, { - "page": 210, + "page": 209, "line": 1928, "text": "9.5.1 Person-In-Environment-Classification-System" }, { - "page": 211, + "page": 210, "line": 1936, "text": "Nachweis sieht, dass eine nummerierte Codierung von Problemen für den " }, { - "page": 212, + "page": 211, "line": 1954, "text": "Die PRO-ZIEL-Bogen werden stets gemeinsam mit dem Klienten ausgefüllt:" }, { - "page": 214, + "page": 213, "line": 1966, "text": "(z. B. im Bereich der Arbeitsmarktintegration), die eine größere Genau" }, { - "page": 216, + "page": 215, "line": 1978, "text": "9.6.2 Zugänge für eine Ressourcen- und Problemanalyse" }, { - "page": 217, + "page": 216, "line": 1994, "text": "Einschätzung Dritter zu a., b., c.," }, { - "page": 218, + "page": 217, "line": 2007, "text": "Beobachtungen strukturiert zusammengefasst und - auf dieser Basis fach" }, { - "page": 219, + "page": 218, "line": 2017, "text": "Wie geht es dem Klienten?" }, { - "page": 220, + "page": 219, "line": 2035, "text": "In ihrer Theorie der Sozialen Arbeit gehen Staub-Bernasconi und Geiser" }, { - "page": 221, + "page": 220, "line": 2037, "text": "Die Problem- und Ressourcen-/Machtquellen-Analyse findet vor allem in " }, { - "page": 222, + "page": 221, "line": 2047, "text": "Analyse sieht nun vor, die zeitliche Dimensionen in den aktuellen Lebe" }, { - "page": 223, + "page": 222, "line": 2059, "text": "Welche Interaktionsketten lassen sich kennzeichnen?" }, { - "page": 224, + "page": 223, "line": 2075, "text": "Gibt es Spiegelungsphänomene in den verschiedenen Systemen d. h. analo" }, { - "page": 225, + "page": 224, "line": 2091, "text": "Bewertung von Fachkraft und Klientin ermöglichen (z. B. ProblemRessour" }, { - "page": 226, + "page": 225, "line": 2099, "text": "Abb. 20: Beurteilung der Analysemethoden" }, { - "page": 227, + "page": 226, "line": 2111, "text": "Zielführend erwiesen, weil damit die Besonderheiten der insgesamt so u" }, { - "page": 228, + "page": 227, "line": 2121, "text": "Die Analyse gemeinsam mit Klientinnen ist umso wichtiger, als die Anal" }, { - "page": 229, + "page": 228, "line": 2130, "text": "Sind die Unterschiede in den einzelnen Perspektiven erkennbar und bei " }, { - "page": 230, + "page": 229, "line": 2149, "text": "systemische Analysemethoden: Problem-Ressourcen-/MachtquellenAnalyse, " }, { - "page": 232, + "page": 231, "line": 2182, "text": "10 Diagnose" }, { - "page": 233, + "page": 232, "line": 2196, "text": "Diagnose als Mittel zur Professionalisierung" }, { - "page": 234, + "page": 233, "line": 2202, "text": "Diagnostik in der Sozialen Arbeit befasst sich mit der Frage, wie ange" }, { - "page": 235, + "page": 234, "line": 2217, "text": "Wenn bei der Diagnose fachliches Wissen auf einen Fall bezogen wird un" }, { - "page": 236, + "page": 235, "line": 2219, "text": "Aufgrund der Mehrdeutigkeit von Problemkonstellationen gibt es in der " }, { - "page": 237, + "page": 236, "line": 2230, "text": "Diagnosen in der Sozialen Arbeit, so wie sie bisher beschrieben wurden" }, { - "page": 238, + "page": 237, "line": 2236, "text": "Orientierungsdiagnostik : Zu Beginn eines Falles (oder einer neuen Eta" }, { - "page": 239, + "page": 238, "line": 2252, "text": "Komplexität erweitert und anschließend reduziert (vgl. z. B. Schrapper" }, { - "page": 240, + "page": 239, "line": 2268, "text": "Situationsanalyse haben nicht nur eine klare theoretische Fundierung, " }, { - "page": 241, + "page": 240, "line": 2270, "text": "In jenem Kapitel haben wir auch kurz auf von Spiegel (2013) Bezug geno" }, { - "page": 242, + "page": 241, "line": 2280, "text": "Wissensbestände. Grundsätzlich kommen hierfür alle Theorien der Sozial" }, { - "page": 243, + "page": 242, "line": 2286, "text": "Kap. 10.1), sondern lediglich nachvollziehbar , schlüssig von Theorie " }, { - "page": 244, + "page": 243, "line": 2299, "text": "Weil Partizipation für Jugendliche aktive Mitgestaltung bedeuten würde" }, { - "page": 245, + "page": 244, "line": 2313, "text": "Mit der handlungsleitenden Arbeitshypothese wird in der Fallbearbeitun" }, { - "page": 246, + "page": 245, "line": 2321, "text": "Die Fragestellung verweist auf Überlegungen, welche die Professionelle" }, { - "page": 247, + "page": 246, "line": 2329, "text": "Suche nach theoriegeleiteten Erklärungen zunächst eine Bewegung weg vo" }, { - "page": 249, + "page": 248, "line": 2347, "text": "Variante erfahrungsbasierten Fallverstehens" }, { - "page": 250, + "page": 249, "line": 2359, "text": "In diesem Unterkapitel soll in exemplarischer Weise aufgezeigt werden," }, { - "page": 251, + "page": 250, "line": 2373, "text": "mit schwieriger Kindheit und einem biographischem Muster sozialen Rückzugs" }, { - "page": 252, + "page": 251, "line": 2387, "text": "Böhnisch unterscheidet vier Grunddimensionen der Spannung von Lebensbe" }, { - "page": 253, + "page": 252, "line": 2391, "text": "Erklärende Hypothesen (Lebensbewältigungskonzept)" }, { - "page": 254, + "page": 253, "line": 2403, "text": "Erklärende Hypothesen (psychosoziale Entwicklungstheorie):" }, { - "page": 255, + "page": 254, "line": 2410, "text": "und diese aufgrund seines geringen Selbstwertgefühls vor allem Verunsi" }, { - "page": 256, + "page": 255, "line": 2422, "text": "Handlungsleitende Arbeitshypothese" }, { - "page": 257, + "page": 256, "line": 2440, "text": "(vgl. Wirth 1931) und basierend auf Erkenntnissen der qualitativen Soz" }, { - "page": 258, + "page": 257, "line": 2448, "text": "rekonstruiert und damit die fallspezifische Struktur visualisiert. Die" }, { - "page": 259, + "page": 258, "line": 2450, "text": "Methodisch wird so vorgegangen, dass zunächst geklärt wird, was der Fa" }, { - "page": 260, + "page": 259, "line": 2458, "text": "Verfahrensweise, Fälle in systematischer rekonstruktiver Weise zu bear" }, { - "page": 261, + "page": 260, "line": 2468, "text": "Menschen auch nicht als solche beschrieben, aber sie sind in ihrer tex" }, { - "page": 262, + "page": 261, "line": 2470, "text": "Fischer und Goblirsch stellten fest, dass in der Praxis der stationäre" }, { - "page": 263, + "page": 262, "line": 2482, "text": "Kinder und Jugendliche in ihren Bildungsprozessen so schwierig ist und" }, { - "page": 264, + "page": 263, "line": 2486, "text": "Sozialpädagogisch-hermeneutische Diagnose geschieht im Team unter glei" }, { - "page": 266, + "page": 265, "line": 2498, "text": "ihrer lebensgeschichtlichen Genese und Transformation (z. B. durch kri" }, { - "page": 268, + "page": 267, "line": 2512, "text": "Insgesamt ist festzustellen - und das zeigt auch die Beurteilung in de" }, { - "page": 269, + "page": 268, "line": 2520, "text": "wird, kann der Aufwand insgesamt als angemessen betrachtet werden." }, { - "page": 270, + "page": 269, "line": 2530, "text": "(individuumsspezifische, interaktionsbezogene, soziologische)?" }, { - "page": 271, + "page": 270, "line": 2548, "text": "10.5 Übersicht Prozessschritt Diagnose" }, { - "page": 272, + "page": 271, "line": 2552, "text": "Diagnosen sind differenzierte, wissens- und methodengestützte Deutunge" }, { - "page": 273, + "page": 272, "line": 2579, "text": "durch Klienten(systeme) validierte Erklärungen nutzen" }, { - "page": 274, + "page": 273, "line": 2603, "text": "11 Zielsetzung" }, { - "page": 276, + "page": 275, "line": 2613, "text": "Verwirklichungsvorsatz, welcher Ziele von Wunschdenken unterscheidet (" }, { - "page": 277, + "page": 276, "line": 2615, "text": "11.2 Die Arbeit mit Zielen in anderen Konzepten" }, { - "page": 278, + "page": 277, "line": 2619, "text": "Lösungsorientierung" }, { - "page": 279, + "page": 278, "line": 2623, "text": "Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)" }, { - "page": 280, + "page": 279, "line": 2627, "text": "(vgl. ebd.:26 ff.). Autorin und Autor stellen diese neurowissenschaftl" }, { - "page": 281, + "page": 280, "line": 2631, "text": "11.3 Zielfindung und Zielsetzung in Kooperation" }, { - "page": 282, + "page": 281, "line": 2643, "text": "Dialogisches Aushandeln von Zielen" }, { - "page": 283, + "page": 282, "line": 2647, "text": "Abb. 24: Zielfindungsprozess als Pendelbewegung" }, { - "page": 284, + "page": 283, "line": 2663, "text": "Dies verlangt von den Professionellen hohe fachliche und kommunikative" }, { - "page": 285, + "page": 284, "line": 2677, "text": "Sozialarbeiter oder für beide? Wenn wir vom übergeordneten Auftrag der" }, { - "page": 286, + "page": 285, "line": 2696, "text": "Unterscheidung von Bildungs- und Unterstützungszielen." }, { - "page": 287, + "page": 286, "line": 2710, "text": "Feinziele : Vor dem weiteren Ausdifferenzieren von Grobzielen wird ein" }, { - "page": 288, + "page": 287, "line": 2729, "text": "Grobziel 4 (Bildungsziel, BZ): ›Die Jugendlichen sind fähig, mit den K" }, { - "page": 289, + "page": 288, "line": 2748, "text": "In unserem Konzept werden im Prozessschritt Zielsetzung deshalb aussch" }, { - "page": 290, + "page": 289, "line": 2760, "text": "Professionsethisch sind die gewählten methodischen Vorgehensweisen gut" }, { - "page": 291, + "page": 290, "line": 2776, "text": "Ist die Aufteilung in Bildungs- und Unterstützungsziele vorgenommen wo" }, { - "page": 292, + "page": 291, "line": 2797, "text": "Verzahnung ›Prozessschritt Zielsetzung‹ mit ›Prozessschritt Interventi" }, { - "page": 293, + "page": 292, "line": 2823, "text": "12 Interventionsplanung" }, { - "page": 294, + "page": 293, "line": 2831, "text": "Begriff ist praxisfeldübergreifend verwendbar. Es handelt sich bei der" }, { - "page": 295, + "page": 294, "line": 2841, "text": "Angebot von Professionellen wird auf Machtausübung verzichtet, es basi" }, { - "page": 296, + "page": 295, "line": 2843, "text": "Ein Beispiel für den Interventionsmodus Angebot: Das Einrichten eines " }, { - "page": 297, + "page": 296, "line": 2855, "text": "12.2 Planbarkeit und Rahmenbedingungen" }, { - "page": 298, + "page": 297, "line": 2867, "text": "Planerinnen" }, { - "page": 299, + "page": 298, "line": 2883, "text": "In der Handlungslogik der Organisation ist eine solche Standardisierun" }, { - "page": 300, + "page": 299, "line": 2891, "text": "12.3.1 Konzepte als Handlungsorientierung" }, { - "page": 301, + "page": 300, "line": 2901, "text": "Dazu ein Beispiel: In einer Organisation der stationären Jugendhilfe w" }, { - "page": 302, + "page": 301, "line": 2916, "text": "12.3.3 Evidenzbasierte Soziale Arbeit" }, { - "page": 303, + "page": 302, "line": 2930, "text": "Die Resultate zeigen eine gewisse Evidenz auf. Allerdings bleibt offen" }, { - "page": 304, + "page": 303, "line": 2942, "text": "Bereich der Interventionsplanung eine sinnvolle Möglichkeit der Orient" }, { - "page": 305, + "page": 304, "line": 2954, "text": "dass sein Hauptproblem darin besteht, die unerwünschte Hilfe wieder lo" }, { - "page": 306, + "page": 305, "line": 2960, "text": "Dieses Hilfeplangespräch - manchmal auch Hilfekonferenz genannt - als " }, { - "page": 307, + "page": 306, "line": 2968, "text": "Schritt 1: Vorüberlegungen zum Vorgehen" }, { - "page": 308, + "page": 307, "line": 2979, "text": "Schritt 2: Interventionsmöglichkeiten entwerfen" }, { - "page": 309, + "page": 308, "line": 2991, "text": "den schlechtmöglichsten Verlauf. Mögliche Fragen sind:" }, { - "page": 310, + "page": 309, "line": 3008, "text": "soll verhindern, dass im Unterstützungsprozess nicht plötzlich Abstric" }, { - "page": 311, + "page": 310, "line": 3022, "text": "Alle diese Reflexionsfragen bereiten die Auswahl von Interventionen vo" }, { - "page": 312, + "page": 311, "line": 3037, "text": "Abb. 26: Vorgehensschritte bei der Interventionsplanung" }, { - "page": 313, + "page": 312, "line": 3049, "text": "Bei der Bezugnahme auf ein handlungsleitendes Konzept oder der Anwendu" }, { - "page": 314, + "page": 313, "line": 3058, "text": "Wurde die Fallbearbeitung wirklich geöffnet und nach unterschiedlichst" }, { - "page": 315, + "page": 314, "line": 3074, "text": "spezifische Interventionsmethoden für spezielle Probleme, Themen, Praxisfelder" }, { - "page": 316, + "page": 315, "line": 3107, "text": "fruchtbar machen," }, { - "page": 317, + "page": 316, "line": 3115, "text": "13 Interventionsdurchführung" }, { - "page": 318, + "page": 317, "line": 3125, "text": "der beteiligten Personen zur Abstimmung der Aufgaben, Vorgehensweisen" }, { - "page": 320, + "page": 319, "line": 3138, "text": "Eine Organisation im stationären Kontext der Sozialen Arbeit ist beisp" }, { - "page": 321, + "page": 320, "line": 3152, "text": "Unterstützungsleistung fraglich erscheinen lässt." }, { - "page": 322, + "page": 321, "line": 3166, "text": "Die aktive Rolle wandelt sich im Verlaufe einer Arbeitsbeziehung ideal" }, { - "page": 323, + "page": 322, "line": 3178, "text": "13.3.2 Emotionale Verstrickungen" }, { - "page": 324, + "page": 323, "line": 3188, "text": "Klettergarten-Projekt organisieren, die feministische Sozialarbeiterin" }, { - "page": 325, + "page": 324, "line": 3196, "text": "den Einsatz der Beteiligten im Hinblick auf das Einhalten der Zielvereinbarungen" }, { - "page": 326, + "page": 325, "line": 3218, "text": "effektiv (zeigen, gemessen an Zielen, bestimmte Wirkungen)," }, { - "page": 327, + "page": 326, "line": 3226, "text": "Sozialarbeiter einige Anforderungen, die nun kurz erläutert werden sol" }, { - "page": 328, + "page": 327, "line": 3245, "text": "Rollen besetzen kann, um die Einheit von Theorie und Praxis in der Int" }, { - "page": 329, + "page": 328, "line": 3253, "text": "Wurde die Interventionsplanung wie vorgesehen umgesetzt? Wo gab es Abw" }, { - "page": 330, + "page": 329, "line": 3267, "text": "Methodisches Vorgehen" }, { - "page": 331, + "page": 330, "line": 3294, "text": "· Möglichkeiten des Scheiterns oder Eskalierens in bestimmten Situatio" }, { - "page": 332, + "page": 331, "line": 3298, "text": "14 Evaluation" }, { - "page": 333, + "page": 332, "line": 3308, "text": "In der Literatur finden sich viele Differenzierungen hinsichtlich Eval" }, { - "page": 334, + "page": 333, "line": 3320, "text": "In den 1990er Jahren wurde die Bedeutung von Evaluation in der Soziale" }, { - "page": 335, + "page": 334, "line": 3326, "text": "Dienstbesprechungen und Berichtwesen - die viel stärker legitimatorisc" }, { - "page": 336, + "page": 335, "line": 3334, "text": "Auf der Ebene des Falles bedeutet eine Evaluation darüber hinaus, die " }, { - "page": 337, + "page": 336, "line": 3348, "text": "Evaluation heißt genaues und ehrliches Zugänglichmachen von empfindlic" }, { - "page": 338, + "page": 337, "line": 3362, "text": "Evaluation im Verlaufe eines Unterstützungsprozesses ist eine künstlic" }, { - "page": 340, + "page": 339, "line": 3376, "text": "14.3.2 Evaluationsdimensionen, -kriterien, -fragen" }, { - "page": 341, + "page": 340, "line": 3388, "text": "Evaluationsdimension Handlungsphase" }, { - "page": 342, + "page": 341, "line": 3403, "text": "Grobziele bzw. das Fernziel stattfinden? Was hat allenfalls die Zieler" }, { - "page": 343, + "page": 342, "line": 3421, "text": "Wurde der Fall in seiner Tiefe besser verstanden, bevor Interventionen" }, { - "page": 344, + "page": 343, "line": 3441, "text": "Wie war für Dich unsere Zusammenarbeit? - Wo haben wir Dich herausgefo" }, { - "page": 345, + "page": 344, "line": 3462, "text": "14.4 Reflexion des Prozessschrittes" }, { - "page": 346, + "page": 345, "line": 3472, "text": "14.4.2 Evaluationsfragen" }, { - "page": 347, + "page": 346, "line": 3490, "text": "Evaluieren heißt, einen Gegenstand systematisch zu untersuchen und dar" }, { - "page": 348, + "page": 347, "line": 3511, "text": "Kompetenzen" }, { - "page": 349, + "page": 348, "line": 3522, "text": "15 Schlusswort oder Wie man Kooperative Prozessgestaltung lernen kann" }, { - "page": 350, + "page": 349, "line": 3535, "text": "Ziel einer Ausbildung auf Hochschulebene ist es, die Entwicklung eines" }, { - "page": 351, + "page": 350, "line": 3537, "text": "Einschätzungen z. B. in einer Familie erfragen. Erst wenn sie gelernt " }, { - "page": 352, + "page": 351, "line": 3543, "text": "Ein Lehrbuch mit dem Anspruch, methodenintegrativ zu sein, d. h. unter" }, { - "page": 353, + "page": 352, "line": 3547, "text": "Im ersten Teil haben wir Soziale Arbeit als professionalisierungsbedür" }, { - "page": 354, + "page": 353, "line": 3554, "text": "Literaturverzeichnis" }, { - "page": 355, + "page": 354, "line": 3558, "text": "Beywl, Wolfgang/Schepp-Winter, Ellen (1999). Zielfindung und Zielkläru" }, { - "page": 356, + "page": 355, "line": 3560, "text": "Buttner, Peter (2018b). Soziometrische Verfahren. S. 315-319 in: Buttn" }, { - "page": 357, + "page": 356, "line": 3562, "text": "Dewe, Bernd/Otto, Hans-Uwe (2012). Reflexive Sozialpädagogik. Grundstr" }, { - "page": 359, + "page": 358, "line": 3564, "text": "Gebert, Jakin/Hochuli Freund, Ursula/Hugendschmidt, Jasmin/Sprenger-Ur" }, { - "page": 360, + "page": 359, "line": 3566, "text": "Grossmass, Ruth (2006). Die Bedeutung der Care-Ethik für die Soziale A" }, { - "page": 361, + "page": 360, "line": 3568, "text": "Analyse. S. 7-44 in: Forum Soziale Arbeit, Heft 1. Heidelmeyer, Wolfga" }, { - "page": 362, + "page": 361, "line": 3570, "text": "S. 360-379 in: Böwer, Michael/Kotthaus, Jochem (Hg.). Praxisbuch Kinde" }, { - "page": 363, + "page": 362, "line": 3574, "text": "Hochuli Freund, Ursula/Stotz, Walter (2014). Kooperative Prozessgestal" }, { - "page": 364, + "page": 363, "line": 3576, "text": "30.05.2020). Jacob, André/Wahlen, Karl (2006). Das Multiaxiale Diagnos" }, { - "page": 365, + "page": 364, "line": 3578, "text": "Kobi, Emil E. (2003). Diagnostik in der heilpädagogischen Arbeit. 5., " }, { - "page": 366, + "page": 365, "line": 3580, "text": "Löcherbach, Peter (2004). Assessment im Case Management und sozialpäda" }, { - "page": 367, + "page": 366, "line": 3582, "text": "Strukturmerkmal und Handlungsprinzip der Sozialen Arbeit. Barbara Budr" }, { - "page": 368, + "page": 367, "line": 3584, "text": "Müller, Burkhard (2012a). Professionalität. S. 955-974 in: Thole, Wern" }, { - "page": 369, + "page": 368, "line": 3586, "text": "Oevermann, Ulrich (2011). Theoretische Skizze einer revidierten Theori" }, { - "page": 370, + "page": 369, "line": 3590, "text": "Parpan-Blaser, Anne (2005). Praxisfelder der Sozialen Arbeit. S. 135 f" }, { - "page": 371, + "page": 370, "line": 3592, "text": "Rosch, Daniel (2017). Leitfaden für Berufsbeiständinnen und Berufsbeis" }, { - "page": 372, + "page": 371, "line": 3594, "text": "Schütze, Fritz (1993). Die Fallanalyse. Zur wissenschaftlichen Fundier" }, { - "page": 373, + "page": 372, "line": 3596, "text": "Sprenger-Ursprung, Raphaela (2017). Bedeutung und Funktion von Hypothe" }, { - "page": 374, + "page": 373, "line": 3598, "text": "Wiesbaden. Tiefel, Sandra/Zeller Maren (Hrsg.) (2012). Vertrauensproze" }, { - "page": 375, + "page": 374, "line": 3600, "text": "Willener, Alex (2007). Integrale Projektmethodik für Innovation und En" }, { - "page": 376, + "page": 375, "line": 3602, "text": "Abbildungsverzeichnis" }, { - "page": 378, + "page": 377, "line": 3616, "text": "Fallbesprechungen, theoretische Erläuterungen zu Hypothesenbildung und" }, { - "page": 379, + "page": 378, + "line": 3636, + "text": "Soziale Arbeit" + }, + { + "page": 380, "line": 3636, "text": "Soziale Arbeit" }, { "page": 381, - "line": 3636, - "text": "Soziale Arbeit" - }, - { - "page": 382, "line": 3642, "text": "Titel jetzt kaufen und lesen (Werbung)" }, { - "page": 384, + "page": 383, "line": 3642, "text": "Titel jetzt kaufen und lesen (Werbung)" }, { - "page": 386, + "page": 385, "line": 3642, "text": "Titel jetzt kaufen und lesen (Werbung)" } diff --git a/documents/praxis/praxis.index.json b/documents/praxis/praxis.index.json index 6e229af..af5331b 100644 --- a/documents/praxis/praxis.index.json +++ b/documents/praxis/praxis.index.json @@ -2,965 +2,970 @@ "source": "PDF Buch_Kooperative-Prozessgestaltung in der praxis.md", "pages": [ { - "page": 1, + "page": 0, "line": 3, "text": "Ursula Hochuli Freund (Hrsg )" }, { - "page": 4, + "page": 3, "line": 13, "text": "Ursula Hochuli Freund (Hrsg.)" }, { - "page": 5, + "page": 4, "line": 19, "text": "Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich ges" }, { - "page": 6, + "page": 5, "line": 51, "text": "Der vorliegende Materialienband unter dem Titel › Kooperative Prozessg" }, { - "page": 7, + "page": 6, "line": 55, "text": "einen Materialienband zu gestalten, der diesem Umstand Rechnung trägt." }, { - "page": 8, + "page": 7, "line": 63, "text": "Zu diesem Materialband" }, { - "page": 9, + "page": 8, "line": 73, "text": "der des Eingliederungsmanagements; er wurde zunächst für das demnächst" }, { - "page": 10, + "page": 9, "line": 81, "text": "zeigen die grosse Bandbreite von Bearbeitungsmöglichkeiten auf. Sie ze" }, { - "page": 12, + "page": 11, "line": 112, "text": "Reflexion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . " }, { - "page": 16, + "page": 15, "line": 211, "text": "Teil 1 Konzeptionelle Grundlagen" }, { - "page": 18, + "page": 17, "line": 213, "text": "Anforderungen an professionelles Handeln Kooperative Prozessgestaltung" }, { - "page": 19, + "page": 18, "line": 225, "text": "sich auch im Diskurs in der Sozialen Arbeit wieder. In der Vergangenhe" }, { - "page": 20, + "page": 19, "line": 231, "text": "es keine »übergreifenden professionellen Regeln« (2013:78) oder einhei" }, { - "page": 21, + "page": 20, "line": 239, "text": "zialen Arbeit angesehen werden. Die Strukturmerkmale bilden somit die " }, { - "page": 22, + "page": 21, "line": 247, "text": "Hilfe vs. Kontrolle" }, { - "page": 23, + "page": 22, "line": 255, "text": "Standardisierung vs. Offenheit" }, { - "page": 24, + "page": 23, "line": 263, "text": "Autonomie vs. Abhängigkeit" }, { - "page": 25, + "page": 24, "line": 273, "text": "Jeder Versuch, ein Dilemma aufzuheben oder zu beseitigen, ist zum Sche" }, { - "page": 26, + "page": 25, "line": 281, "text": "dingungen und Dynamiken, in Wissen zu Ethik, Normen und Werten und in " }, { - "page": 27, + "page": 26, "line": 300, "text": "330). Auf Grund dieser Erkenntnisse wurde das Konzept eines profession" }, { - "page": 28, + "page": 27, "line": 322, "text": "»Reflektierte Parteilichkeit und hilfreiche Kontrolle als Vermittlung " }, { - "page": 29, + "page": 28, "line": 342, "text": "einem Kompetenzprofil »die für die berufliche Praxis von Sozialer Arbe" }, { - "page": 30, + "page": 29, "line": 356, "text": "Abb.1: Zentrale Kompetenzen für professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit" }, { - "page": 31, + "page": 30, "line": 377, "text": "Diese drei Kategorien fungieren als Ausgangspunkt für die Zusammenfass" }, { - "page": 32, + "page": 31, "line": 385, "text": "zeptionen und Leitlinien für deren Umsetzung in der Praxis, die im Wei" }, { - "page": 33, + "page": 32, "line": 395, "text": "Abb.2: Allgemeines Modell professioneller Fallarbeit (in: Müller 2012:76)" }, { - "page": 34, + "page": 33, "line": 403, "text": "Possehl stellt fest, dass es in der Sozialen Arbeit schon sehr lange -" }, { - "page": 35, + "page": 34, "line": 413, "text": "Abb.5: Werkzeugkasten für methodisches Handeln (in: von Spiegel 2013:107f.)" }, { - "page": 36, + "page": 35, "line": 428, "text": "Bei Michel-Schwartze wird von vier verschiedenen Arbeitsebenen ausgega" }, { - "page": 37, + "page": 36, "line": 438, "text": "Abb. 7: Verlaufsmodell der didaktischen Arbeit (in: Martin 2005:61)" }, { - "page": 38, + "page": 37, "line": 442, "text": "Abb.8: Leitfaden zur prozessorientierten Systemvernetzung (in: Simmen " }, { - "page": 39, + "page": 38, "line": 454, "text": "zung damit ist jedoch hilfreich, um Gemeinsamkeiten und Schwachstellen" }, { - "page": 40, + "page": 39, "line": 460, "text": "Zwischenfazit" }, { - "page": 41, + "page": 40, "line": 476, "text": "ne und handlungsleitende Konzeption professionellen Handelns dar. Dies" }, { - "page": 42, + "page": 41, "line": 486, "text": "heit zwischen Theorie und Praxis ist damit entscheidend für einerseits" }, { - "page": 43, + "page": 42, "line": 492, "text": "tischen Umsetzung eine Transformation derselben statt. Professionelles" }, { - "page": 44, + "page": 43, "line": 502, "text": "und ist untrennbar mit der Methodik verbunden. Auch das Modell an sich" }, { - "page": 45, + "page": 44, "line": 510, "text": "Abb.10: Qualitätsmerkmale der ersten drei Prozessschritte" }, { - "page": 46, + "page": 45, "line": 516, "text": "Insgesamt wird durch KPG der Schwerpunkt stärker auf die analytische P" }, { - "page": 47, + "page": 46, "line": 524, "text": "dass es weder zu unangemessen Vereinfachungen noch zu nicht überprüfba" }, { - "page": 48, + "page": 47, "line": 532, "text": "Klienten werden z. T. übergangen und bevormundet. Dahinter steckt nich" }, { - "page": 49, + "page": 48, "line": 538, "text": "handen, die im Gegensatz zu rekonstruktiven Verfahren, die wesentlich " }, { - "page": 50, + "page": 49, "line": 548, "text": "Callo, Christian (2005). Handlungstheorie in der Sozialen Arbeit. Münc" }, { - "page": 51, + "page": 50, "line": 570, "text": "Müller, Burkhard (2012). Sozialpädagogisches Können. Ein Lehrbuch zur " }, { - "page": 52, + "page": 51, "line": 581, "text": "Denken und Handeln Eine transdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem K" }, { - "page": 53, + "page": 52, "line": 593, "text": "tuation, Problemstellung und Unterstützungsbedarf in einem Fall in ang" }, { - "page": 54, + "page": 53, "line": 603, "text": "chologen Daniel Kahneman ab, denn dieser weist auf die Gefahr unzuläss" }, { - "page": 55, + "page": 54, "line": 611, "text": "2 In Sekundenschnelle handlungsfähig werden dank › intelligenter Vermu" }, { - "page": 56, + "page": 55, "line": 623, "text": "2014:47, 380). Jede Heuristik enthalte Such-, Stop- und Entscheidungsr" }, { - "page": 57, + "page": 56, "line": 635, "text": "aus, dass Heuristiken auch theoriebasiert und professionsspezifisch en" }, { - "page": 58, + "page": 57, "line": 649, "text": "Die einfache Faustregel › Worum genau geht es hier und wie erkläre ich" }, { - "page": 59, + "page": 58, "line": 657, "text": "2011 erschienen Buch › Thinking. Fast and Slow ‹ fasst Kahneman die wi" }, { - "page": 60, + "page": 59, "line": 673, "text": "Verfügbarkeit : Zufällig verfügbare, aber unvollständige Informationen" }, { - "page": 61, + "page": 60, "line": 682, "text": "Fehlbeurteilungen könnten laut Kahneman vermieden werden, wenn Mensche" }, { - "page": 62, + "page": 61, "line": 692, "text": "adequate, though often imperfect, answers to difficult question«, so K" }, { - "page": 63, + "page": 62, "line": 700, "text": "Sinn kommt, und dazu beitragen, dass die bis dahin gewonnenen fallbezo" }, { - "page": 64, + "page": 63, "line": 712, "text": "Ungewissheit, Instabilität, Einzigartigkeit und Wertekonflikten gute L" }, { - "page": 65, + "page": 64, "line": 730, "text": "deutungssystemen, erfolgreiche Handlungen -in ihrem Erfahrungswissen a" }, { - "page": 66, + "page": 65, "line": 738, "text": "merkt in einer sich selbst verstärkenden Schlaufe hängen bleiben (vgl." }, { - "page": 67, + "page": 66, "line": 750, "text": "nennt als Beispiele etwa die Behandlung einer Krankheit, oder die ein " }, { - "page": 68, + "page": 67, "line": 758, "text": "tion ausreichend verstanden erscheint, klar ist, was als Intervention " }, { - "page": 69, + "page": 68, "line": 766, "text": "Hilfsmitteln zur Verfügung. Schöns Praxis-Epistemologie wiederum zeigt" }, { - "page": 70, + "page": 69, "line": 776, "text": "Ein professioneller Umgang mit komplexen Situationen basiert gemäss Sc" }, { - "page": 71, + "page": 70, "line": 794, "text": "Schön, Donald A. (1987). Educating the Reflective Practitioner. San Fr" }, { - "page": 72, + "page": 71, "line": 796, "text": "Kooperative Prozessgestaltung als Beitrag zum ethischen Handeln in der" }, { - "page": 73, + "page": 72, "line": 808, "text": "1 Ethik, Moral und Professionalität" }, { - "page": 74, + "page": 73, "line": 824, "text": "schiedlichen ethnischen oder religiösen Gemeinschaften oder auf Grund " }, { - "page": 75, + "page": 74, "line": 839, "text": "so einfach ist dieser Anspruch in der Realität aber nicht umzusetzen. " }, { - "page": 76, + "page": 75, "line": 853, "text": "Als ethische Entscheidungen bezeichnet Habermas diejenigen Problemstel" }, { - "page": 77, + "page": 76, "line": 868, "text": "Probleme der Gesellschaft darstellen (vgl. z. B. Oevermann 2011:88). P" }, { - "page": 78, + "page": 77, "line": 883, "text": "ethisch reflektiertes Handeln ganz konkret anregen und unterstützen. D" }, { - "page": 79, + "page": 78, "line": 893, "text": "Diese unvollständige Aufzählung möglicher Strukturierungsformen macht " }, { - "page": 80, + "page": 79, "line": 903, "text": "Eine Handlungslehre aber »setzt keine Normen und sie lehrt nicht tätig" }, { - "page": 81, + "page": 80, "line": 913, "text": "standen, wird von den Professionellen der Sozialen Arbeit in ihrer ber" }, { - "page": 82, + "page": 81, "line": 921, "text": "sen die ethischen Maximen, die dem diagnostischen Prozess zugrunde lie" }, { - "page": 83, + "page": 82, "line": 929, "text": "dargelegten standardisierten Verfahren der Organisation könnte grösser" }, { - "page": 84, + "page": 83, "line": 939, "text": "Stelle oft moniert, dass ihnen im organisationalen Alltag gar keine Ze" }, { - "page": 85, + "page": 84, "line": 949, "text": "weltnahen konkreten Fallbezug und die Beziehungsarbeit leisten. Währen" }, { - "page": 86, + "page": 85, "line": 957, "text": "Ein weiterer Schritt zur Vergegenwärtigung der Notwendigkeit zur Koope" }, { - "page": 87, + "page": 86, "line": 969, "text": "Orientierung am Konzept KPG für die meisten Professionellen und Organi" }, { - "page": 88, + "page": 87, "line": 984, "text": "Fuchs, Peter (2004). Die Moral des Systems Sozialer Arbeit -systematis" }, { - "page": 89, + "page": 88, "line": 1007, "text": "Puntel, Lorenz B. (2006). Struktur und Sein. Ein Theorierahmen für ein" }, { - "page": 90, + "page": 89, "line": 1016, "text": "Kooperation und Multiperspektivität" }, { - "page": 91, + "page": 90, "line": 1034, "text": "Abb.11: Wenceslaus Hollar, Landscape shaped like a face" }, { - "page": 92, + "page": 91, "line": 1042, "text": "zu einer anderen Einschätzung seiner moralischen Integrität. So wird e" }, { - "page": 93, + "page": 92, "line": 1054, "text": "Bei Heiner (2010, 2013) gilt eine »mehrperspektivische Orientierung« a" }, { - "page": 94, + "page": 93, "line": 1064, "text": "2.1 Komplexe Problemstellung" }, { - "page": 95, + "page": 94, "line": 1074, "text": "tung, das familiäre und nachbarschaftliche Netz, die Ausstattung des S" }, { - "page": 96, + "page": 95, "line": 1088, "text": "Neben Information und zeitlicher Abstimmung wird bei dieser Form der a" }, { - "page": 97, + "page": 96, "line": 1098, "text": "höchstwahrscheinlich werden auf dieser Grundlage des transprofessionel" }, { - "page": 98, + "page": 97, "line": 1114, "text": "dert jedoch die Einsicht, dass der eigene Zugang zum Fall -bei allem B" }, { - "page": 99, + "page": 98, "line": 1134, "text": "Handelns besteht im Handeln gemeinsam mit Klienten. Im Folgenden werde" }, { - "page": 100, + "page": 99, "line": 1146, "text": "Interesse auch daran, wie sie selbst ihre Situation sieht -das heisst " }, { - "page": 101, + "page": 100, "line": 1164, "text": "ist die Analysemethoden-Kategorie › Perspektivenanalyse ‹ von besonder" }, { - "page": 102, + "page": 101, "line": 1182, "text": "den will, den zu erreichen Mühe und Einsatz wert sind. Sofern die Ziel" }, { - "page": 103, + "page": 102, "line": 1196, "text": "wärtigen, sie zu reflektieren, sich der eigenen Vorannahmen, Einschätz" }, { - "page": 104, + "page": 103, "line": 1202, "text": "können. Wenn alle beteiligten Fachkräfte unterschiedlicher Professions" }, { - "page": 105, + "page": 104, "line": 1217, "text": "Galuske, Michael (2011). Methoden der Sozialen Arbeit. Eine Einführung" }, { - "page": 106, + "page": 105, "line": 1239, "text": "werken professionell zusammenarbeiten. Bd. 2: Interinstitutionelle Net" }, { - "page": 107, + "page": 106, "line": 1246, "text": "Bedeutung und Funktion von Hypothesen im Konzept Kooperative Prozessge" }, { - "page": 108, + "page": 107, "line": 1260, "text": "»In jedem Fall steht am Anfang eine Behauptung (Hypothese) über Eigens" }, { - "page": 109, + "page": 108, "line": 1268, "text": "damit die Brücke zwischen Erkenntnisund Handlungstheorie bilden (vgl. " }, { - "page": 110, + "page": 109, "line": 1280, "text": "scheinen und den Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Praxisorganis" }, { - "page": 111, + "page": 110, "line": 1288, "text": "Abb.12: Vorgehen in der Analyse (Hochuli Freund/Stotz 2015:177, leicht" }, { - "page": 112, + "page": 111, "line": 1296, "text": "Fallbeispiel" }, { - "page": 113, + "page": 112, "line": 1323, "text": "der in jüngster Vergangenheit geraucht und gestohlen hat und an Schläg" }, { - "page": 114, + "page": 113, "line": 1334, "text": "Wissensbestände mit Fall und Fallthematik strukturiert in Verbindung g" }, { - "page": 115, + "page": 114, "line": 1344, "text": "Eine Diagnose mündet direkt in die Handlungsphase, was anhand der hand" }, { - "page": 116, + "page": 115, "line": 1360, "text": "Weil Sven kognitiv stark in seiner eigenen Welt verhaftet ist und klar" }, { - "page": 117, + "page": 116, "line": 1379, "text": "zept KPG. Nachfolgend werden zuerst die Grundzüge einer Systemischen A" }, { - "page": 118, + "page": 117, "line": 1391, "text": "grössern, Klientinnen werden konsequent als autonom, nicht-instruierba" }, { - "page": 119, + "page": 118, "line": 1397, "text": "obachtungen (vgl. Schwing/Fryszer 2013:129). Bei der Bildung von Hypot" }, { - "page": 120, + "page": 119, "line": 1405, "text": "Deutungsvorschläge mit Angebotscharakter zu verstehen, welche von der " }, { - "page": 121, + "page": 120, "line": 1423, "text": "dargelegten Grundhaltung verwoben und kann nicht losgelöst davon betra" }, { - "page": 122, + "page": 121, "line": 1433, "text": "andererseits unterschieden. Hier wird ein grundsätzlicher Unterschied " }, { - "page": 123, + "page": 122, "line": 1437, "text": "Es stellt sich abschliessend die Frage, inwieweit die beiden Konzepte " }, { - "page": 124, + "page": 123, "line": 1449, "text": "Hochuli Freund, Ursula/Stotz, Walter (2015). Kooperative Prozessgestal" }, { - "page": 126, + "page": 125, "line": 1473, "text": "Teil 2 Arbeitsfeldspezifische Konkretisierungen und Arbeitsmaterialien" }, { - "page": 128, + "page": 127, "line": 1475, "text": "Kooperative Prozessgestaltung im Eingliederungsmanagement" }, { - "page": 129, + "page": 128, "line": 1491, "text": "Spannungsfeld zwischen Hilfe und Kontrolle" }, { - "page": 130, + "page": 129, "line": 1505, "text": "eindeutigen Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge (Luhmann/Schorr 1982:14, Ho" }, { - "page": 131, + "page": 130, "line": 1519, "text": "Rahmenbedingungen das Handeln in der Sozialen Arbeit massgeblich und w" }, { - "page": 132, + "page": 131, "line": 1535, "text": "Care-Debatte stellt diese Gewichtung ebenso in Frage wie die tradition" }, { - "page": 133, + "page": 132, "line": 1547, "text": "der Vielzahl an Methoden und Instrumenten, die es in der Sozialen Arbe" }, { - "page": 134, + "page": 133, "line": 1559, "text": "leicht angeordnet hat? Diese Aufträge setzen den Rahmen für die Fallar" }, { - "page": 135, + "page": 134, "line": 1567, "text": "chen Situationen genau taucht das Überforderungsgefühl jeweils auf? Wi" }, { - "page": 136, + "page": 135, "line": 1581, "text": "erstes Bild der Fallsituation machen können, sondern sie tragen auch d" }, { - "page": 137, + "page": 136, "line": 1597, "text": "Klassifikationssysteme : Bei diesen standardisierten › Mess ‹ -Instrum" }, { - "page": 138, + "page": 137, "line": 1618, "text": "Arbeitssituation: Leistungsanforderungen an einem konkreten Arbeitsplatz;" }, { - "page": 139, + "page": 138, "line": 1640, "text": "teren Prozess darum, Ziele zu formulieren. Ist jedoch deutlich, dass z" }, { - "page": 140, + "page": 139, "line": 1652, "text": "Einsatz eine spezifische Kompetenz erfordert. Bei besonders schwierige" }, { - "page": 141, + "page": 140, "line": 1670, "text": "Sie zeigt sich in einem kurzen reflexiven Innehalten vor dem Handeln, " }, { - "page": 142, + "page": 141, "line": 1680, "text": "Im systemisch-lösungsorientierten Handlungsansatz finden sich viele Fr" }, { - "page": 143, + "page": 142, "line": 1692, "text": "2.5 Intervention" }, { - "page": 144, + "page": 143, "line": 1704, "text": "Suchprozess einbezogen werden soll. Ist neben der Sozialarbeiterin ein" }, { - "page": 145, + "page": 144, "line": 1724, "text": "Wann findet eine (Zwischen-)Evaluation statt? (Vgl. Hochuli Freund/Sto" }, { - "page": 146, + "page": 145, "line": 1736, "text": "bar. Deren Institutionalisierung ist wesentlich, denn im Handlungsdruc" }, { - "page": 147, + "page": 146, "line": 1752, "text": "Art der kritischen Rückschau ermöglicht nicht nur persönliches Lernen," }, { - "page": 148, + "page": 147, "line": 1774, "text": "nicht › hergestellt ‹ , sondern lediglich angeregt, unterstützt, beför" }, { - "page": 149, + "page": 148, "line": 1799, "text": "Gesellschaftliche Perspektiven der Sozialarbeit, Bd. 2. Neuwied, Berli" }, { - "page": 150, + "page": 149, "line": 1821, "text": "ler Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz. Opladen: Barbara Budric" }, { - "page": 151, + "page": 150, "line": 1843, "text": "Schweizer, Jochen (1998). Gelingende Kooperation. Systemische Weiterbi" }, { - "page": 152, + "page": 151, "line": 1852, "text": "› Kooperative Bedarfsermittlung ‹ und Weiterentwicklung des Wohnbereic" }, { - "page": 153, + "page": 152, "line": 1868, "text": "bisher in die Förderplanung einbezogen und die Unterstützung stärker a" }, { - "page": 154, + "page": 153, "line": 1878, "text": "Aus der Projektgruppe heraus ist in der zweiten Projektphase ein feste" }, { - "page": 155, + "page": 154, "line": 1890, "text": "Betreuern) angeregt werden. Es handelt sich dabei jedoch um ein freiwi" }, { - "page": 156, + "page": 155, "line": 1904, "text": "Während der Verfahrensentwicklung wurde ein Standard an Instrumenten d" }, { - "page": 157, + "page": 156, "line": 1916, "text": "tiv kann für jeden Bereich eine eigene Netzwerkkarte angefertigt werde" }, { - "page": 158, + "page": 157, "line": 1932, "text": "Durch den Beizug geeigneter Theorien und Studien wird versucht, den Fa" }, { - "page": 159, + "page": 158, "line": 1949, "text": "Evaluationsergebnisse fliessen in die Gestaltung der nächsten Abklärun" }, { - "page": 160, + "page": 159, "line": 1999, "text": "kung von Frau Lembo war eine Familienhilfe eingesetzt. Zudem wandte si" }, { - "page": 161, + "page": 160, "line": 2021, "text": "Frau Lembo die Trennung ihrer Eltern aufarbeitet," }, { - "page": 162, + "page": 161, "line": 2037, "text": "Mutter von Frau Lembo so die Möglichkeit, Verantwortung abzugeben und " }, { - "page": 163, + "page": 162, "line": 2056, "text": "3 Veränderung der bisherigen Angebote" }, { - "page": 164, + "page": 163, "line": 2068, "text": "stimmig und für eine Klientin wichtig gedeutet, und die Teams konnten " }, { - "page": 165, + "page": 164, "line": 2080, "text": "zu sein. Als Ziel für dieses Teilprojekt wurde vereinbart: »Es finden " }, { - "page": 166, + "page": 165, "line": 2092, "text": "Eine Fallerkundung › nur ‹ , um das eigene Fallverständnis und Unterst" }, { - "page": 167, + "page": 166, "line": 2106, "text": "Abschliessend soll dargelegt und diskutiert werden, welche Auswirkunge" }, { - "page": 168, + "page": 167, "line": 2112, "text": "re Frage ist, wie nachhaltig diese Veränderungen sind, welche Auswirku" }, { - "page": 169, + "page": 168, "line": 2124, "text": "Bezirk Oberbayern (Hrsg.) (2013). Welche Hilfen brauchen Sie beim Wohn" }, { - "page": 170, + "page": 169, "line": 2134, "text": "Implementation eines Tools für sozialpädagogische Prozessgestaltung un" }, { - "page": 171, + "page": 170, "line": 2148, "text": "1.1 Kooperative Instrumente-Beurteilung und -Entwicklung (KoopIn)" }, { - "page": 172, + "page": 171, "line": 2160, "text": "neben der Bereichsleiterin ein Abteilungsleiter (der das Konzept KPG s" }, { - "page": 173, + "page": 172, "line": 2166, "text": "Prozessschritte Ziele/Interventionsdurchführung/Evaluation : Es wird f" }, { - "page": 174, + "page": 173, "line": 2177, "text": "geben sollten, andererseits wurden sechs Teams direkt durch zwei Wisse" }, { - "page": 175, + "page": 174, "line": 2189, "text": "2 Herausforderungen und Gelingensfaktoren bei einem Implementationsprozess" }, { - "page": 176, + "page": 175, "line": 2207, "text": "Was war(en) die grösste Überraschung, die grössten Freuden?" }, { - "page": 177, + "page": 176, "line": 2219, "text": "Washat zum Gelingen beigetragen? Und was hat das Gelingen erschwert?" }, { - "page": 178, + "page": 177, "line": 2235, "text": "liche Gewichtung vornehmen. Auch die teilweise fehlende Übereinstimmun" }, { - "page": 179, + "page": 178, "line": 2247, "text": "Renate Trawöger , Projektleiterin Stiftung Schürmatt:" }, { - "page": 180, + "page": 179, "line": 2261, "text": "Variationen zum Prozessgestaltungsmodell Spiel-Möglichkeiten und Klärungen" }, { - "page": 181, + "page": 180, "line": 2277, "text": "In unserem Modell (siehe Abb. 14) werden sieben Prozessschritte, eine " }, { - "page": 182, + "page": 181, "line": 2290, "text": "Im zweiten Teil des Lehrbuchs wurde bei den Ausführungen zu den einzel" }, { - "page": 183, + "page": 182, "line": 2308, "text": "che nach Erklärungen Handlungsmöglichkeiten aufspüren -Erkenntnisse zu" }, { - "page": 184, + "page": 183, "line": 2329, "text": "Haben wir den Fall ausreichend verstanden? Haben wir den Kern des Prob" }, { - "page": 185, + "page": 184, "line": 2344, "text": "ses -währenddessen wir Methoden und Instrumente für ein neu gestaltete" }, { - "page": 186, + "page": 185, "line": 2370, "text": "Reisebegleitung -Coach (= Kooperation mit Klientinnen und Bezugssystemen )" }, { - "page": 187, + "page": 186, "line": 2387, "text": "(= Diagnose ). Es wird ausgewählt, in welcher Berghütte übernachtet wi" }, { - "page": 188, + "page": 187, "line": 2405, "text": "dranbleiben und zugleich flexibel sein (= Interventionsdurchführung )" }, { - "page": 189, + "page": 188, "line": 2418, "text": "2.2 Einheit der analytisch-diagnostischen Phase" }, { - "page": 190, + "page": 189, "line": 2436, "text": "formeller Prozessgestaltung (in Alltagssituationen) und formeller Proz" }, { - "page": 191, + "page": 190, "line": 2446, "text": "Göbel, Daniel (2015). Diagnose in der Kooperativen Prozessgestaltung i" }, { - "page": 192, + "page": 191, "line": 2456, "text": "Fallbesprechungs-Materialien Strukturierungshilfen für effektive Fallb" }, { - "page": 193, + "page": 192, "line": 2474, "text": "saten sozialpädagogisch-sozialarbeiterischen Handelns gemeint, ist nie" }, { - "page": 194, + "page": 193, "line": 2488, "text": "FallbesprechungimintraprofessionellenTeam,indemjedeSozialarbeiterin al" }, { - "page": 195, + "page": 194, "line": 2510, "text": "zu Beginn zu legen und insbesondere auch auf eine stets wertschätzende" }, { - "page": 196, + "page": 195, "line": 2530, "text": "verschiedenen Prozesse -fallführende Sozialpädagogin und Klientin/Fall" }, { - "page": 197, + "page": 196, "line": 2542, "text": "senweisen Sprechverbots, v. a. beim Typus der Fallbesprechung im intra" }, { - "page": 198, + "page": 197, "line": 2564, "text": "Fallbesprechung Analyse" }, { - "page": 199, + "page": 198, "line": 2604, "text": "2.2 Fragen zur Einordung des Themas und für Kurzfallbesprechungen" }, { - "page": 200, + "page": 199, "line": 2610, "text": "Tab. 2: Fragen zur Einordnung des Falls und für Kurzfallbesprechungen " }, { - "page": 201, + "page": 200, "line": 2658, "text": "Tab. 3: Fallbesprechung Situationserfassung -Fortsetzung" }, + { + "page": 201, + "line": 2699, + "text": "Tab. 4: Fallbesprechung Analyse -Fortsetzung" + }, { "page": 202, "line": 2699, @@ -973,8 +978,8 @@ }, { "page": 204, - "line": 2699, - "text": "Tab. 4: Fallbesprechung Analyse -Fortsetzung" + "line": 2765, + "text": "Tab. 5: Fallbesprechung Diagnose -Fortsetzung" }, { "page": 205, @@ -983,24 +988,24 @@ }, { "page": 206, - "line": 2765, - "text": "Tab. 5: Fallbesprechung Diagnose -Fortsetzung" - }, - { - "page": 207, "line": 2822, "text": "Tab. 6: Fallbesprechung Ziele -Fortsetzung" }, { - "page": 208, + "page": 207, "line": 2858, "text": "Tab. 7: Fallbesprechung Interventionsplanung -Fortsetzung" }, { - "page": 209, + "page": 208, "line": 2914, "text": "2.8 Fallbesprechung Evaluation" }, + { + "page": 209, + "line": 2950, + "text": "Tab. 8: Fallbesprechung Evaluation -Fortsetzung" + }, { "page": 210, "line": 2950, @@ -1008,416 +1013,411 @@ }, { "page": 211, - "line": 2950, - "text": "Tab. 8: Fallbesprechung Evaluation -Fortsetzung" - }, - { - "page": 212, "line": 2989, "text": "Luban-Plozza, Boris et al. (1984) (Hrsg.). Praxis der Balint-Gruppen. " }, { - "page": 214, + "page": 213, "line": 3001, "text": "Teil 3 Fallarbeit mit KPG Best-Practice-Beispiele" }, { - "page": 216, + "page": 215, "line": 3003, "text": "»Sprechen ist schwierig« Analyse und Diagnose in einem Fall der statio" }, { - "page": 217, + "page": 216, "line": 3015, "text": "Um die Kinder und Jugendlichen adäquat fördern und unterstützen zu kön" }, { - "page": 218, + "page": 217, "line": 3033, "text": "öfters über Bauch- und Kopfschmerzen geklagt. Gemäss dem Bericht der P" }, { - "page": 219, + "page": 218, "line": 3043, "text": "sie jedoch eine Herausforderung darstellt, ihre Gedanken und Gefühle i" }, { - "page": 220, + "page": 219, "line": 3057, "text": "Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um die Vorbereitung des Standort" }, { - "page": 221, + "page": 220, "line": 3065, "text": "LADENHOF Zentrum und Schweizerische Schule für Schwerhörige, 5035 Unterenfelden" }, { - "page": 222, + "page": 221, "line": 3165, "text": "Abb.16: Silhouette von Lea 3" }, { - "page": 223, + "page": 222, "line": 3175, "text": "Auf Grund der mit Hilfe der Silhouette, des ICF-Formulars und der Pers" }, { - "page": 224, + "page": 223, "line": 3192, "text": "der es schwer fällt mit anderen Kindern zu sprechen oder Kontakt aufzu" }, { - "page": 225, + "page": 224, "line": 3211, "text": "2015:229). Mir ist wichtig, dass die Arbeitshypothese für Lea von Bede" }, { - "page": 226, + "page": 225, "line": 3221, "text": "2005:131). Freundschaften geben emotionale Geborgenheit und überwinden" }, { - "page": 227, + "page": 226, "line": 3229, "text": "dieser theoriegeleiteten Fallüberlegungen konnte ich folgende erklären" }, { - "page": 228, + "page": 227, "line": 3245, "text": "chen kann und anderseits das Umfeld zu ermutigen, nicht mit den Ängste" }, { - "page": 229, + "page": 228, "line": 3257, "text": "Für mich wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass man versucht eine so" }, { - "page": 230, + "page": 229, "line": 3277, "text": "Bonusplan ein Smiley." }, { - "page": 231, + "page": 230, "line": 3289, "text": "vor ist Lea aber insgesamt eher zurückhaltend, besonders gegenüber Kna" }, { - "page": 232, + "page": 231, "line": 3303, "text": "wahren und eine sinnvolle Strukturierung vorzunehmen, ohne wichtige Sc" }, { - "page": 233, + "page": 232, "line": 3319, "text": "Schritt in die Unabhängigkeit Ein Fall in der Ablösung vom Sozialdienst" }, { - "page": 234, + "page": 233, "line": 3331, "text": "Zum Fallverlauf beim Sozialdienst B. gehören das sog. Intake (Fallaufn" }, { - "page": 235, + "page": 234, "line": 3339, "text": "2.1 Prozessschritt Situationserfassung" }, { - "page": 236, + "page": 235, "line": 3355, "text": "wahrscheinlich eine Festanstellung erhalten werde. Im November bestäti" }, { - "page": 237, + "page": 236, "line": 3371, "text": "Ich möchte dementsprechend darauf achten, dass Herr K. selbst vorgibt," }, { - "page": 238, + "page": 237, "line": 3381, "text": "Abb.17: Analysemethode Herr K. 1" }, { - "page": 239, + "page": 238, "line": 3390, "text": "an sich selber und hat dementsprechend Respekt davor, wenn viele Beste" }, { - "page": 240, + "page": 239, "line": 3405, "text": "Blickwinkel in einem ersten Schritt dank der teilstandardisierten Meth" }, { - "page": 241, + "page": 240, "line": 3421, "text": "Ich kann Herrn K. weitere Informationen zu einem möglichen Schuldenabb" }, { - "page": 242, + "page": 241, "line": 3432, "text": "Auf eine ausführliche Suche nach Interventionsmöglichkeiten habe ich v" }, { - "page": 243, + "page": 242, "line": 3444, "text": "Die Fallarbeit spielte sich v. a. auf der Ebene der Kooperation von mi" }, { - "page": 244, + "page": 243, "line": 3456, "text": "der Sozialhilfe von der Gemeinde und der Gesellschaft, aber gleichzeit" }, { - "page": 245, + "page": 244, "line": 3466, "text": "AvenirSocial (2010). Berufskodex Soziale Arbeit Schweiz. Ein Argumenta" }, { - "page": 246, + "page": 245, "line": 3471, "text": "Kooperative Prozessgestaltung in der stationären" }, { - "page": 247, + "page": 246, "line": 3496, "text": "systemische Suchttherapie," }, { - "page": 248, + "page": 247, "line": 3511, "text": "im Prozess beruflicher Integration voranzukommen, leistet er in der Or" }, { - "page": 249, + "page": 248, "line": 3529, "text": "lich R.s beruflicher Integration suchen. Danach werde ich einen Frageb" }, { - "page": 250, + "page": 249, "line": 3539, "text": "digte ich ihm den von mir am Computer ausgefüllten Bogen zur beruflich" }, { - "page": 251, + "page": 250, "line": 3543, "text": "forderung steht. Verlauf, Inhalt und Beschlüsse der Fallkonferenz wurd" }, { - "page": 252, + "page": 251, "line": 3559, "text": "darstellt. R.s Etappenziele sollen bildlich in Form einer Treppe visua" }, { - "page": 253, + "page": 252, "line": 3571, "text": "Abb.18: Zukunftsorientierter Zeitstrahl 1" }, { - "page": 254, + "page": 253, "line": 3579, "text": "letzten Etappen der Zielkarte sind. Während R. die jeweiligen Vorausse" }, { - "page": 255, + "page": 254, "line": 3587, "text": "Abb.19: Beispiel aus dem analytischen Fragebogen" }, { - "page": 256, + "page": 255, "line": 3599, "text": "3.1 Folgerungen für die Weiterarbeit im Fall" }, { - "page": 257, + "page": 256, "line": 3613, "text": "in der Zusammenarbeit mit suchtkranken Menschen in einer stationären S" }, { - "page": 258, + "page": 257, "line": 3619, "text": "Bedürfnisse aufnehmen Ein neues Freizeitangebot für alte Menschen in d" }, { - "page": 259, + "page": 258, "line": 3631, "text": "staltung. Auch das Anbieten von Aktivitäten an den Wochenenden gehört " }, { - "page": 260, + "page": 259, "line": 3647, "text": "ziale Gerechtigkeit, soziale Integration und Autonomie« (ebd.:151). We" }, { - "page": 261, + "page": 260, "line": 3655, "text": "ders geprägt. Später öffneten sich die Möglichkeiten der Freizeitgesta" }, { - "page": 262, + "page": 261, "line": 3667, "text": "Bewohnerinnen und Bewohner machen möchte. Das Ziel der Umfrage ist, ei" }, { - "page": 263, + "page": 262, "line": 3677, "text": "Bei zwei weiteren Personen bestand die Problematik, dass sie wenig bei" }, { - "page": 264, + "page": 263, "line": 3691, "text": "Musik, Literatur, Tiere oder Rätsel/Spiele. In einem zweiten Schritt w" }, { - "page": 265, + "page": 264, "line": 3710, "text": "Analysemethode entschieden habe, machte es nicht viel Sinn, die Bewohn" }, { - "page": 266, + "page": 265, "line": 3726, "text": "überzeugt sind, bestimmte, erwünschte Ereignisse herbeiführen und uner" }, { - "page": 267, + "page": 266, "line": 3734, "text": "hen können, auch wenn ihre Beeinträchtigungen stärker sind. Nun stellt" }, { - "page": 268, + "page": 267, "line": 3742, "text": "sich eine Handlung (für den Kontrollgewinn oder die Bewältigung) entwickelt." }, { - "page": 269, + "page": 268, "line": 3763, "text": "gut eignen, um den Fall und die Fallthematik zu erhellen. Die Auswahl " }, { - "page": 270, + "page": 269, "line": 3779, "text": "spannend. Damit dieses Nachmittagsangebot auch nach Abschluss meines P" }, { - "page": 271, + "page": 270, "line": 3791, "text": "Frey, Dieter/Jonas, Eva (2002). Die Theorie der kognizierten Kontrolle" }, { - "page": 272, + "page": 271, "line": 3797, "text": "Autonomieförderung durch systemische Fallbearbeitung Kooperative Proze" }, { - "page": 273, + "page": 272, "line": 3809, "text": "Fallbearbeitung, die Autonomie und die Ressourcen der Klientel zu acht" }, { - "page": 274, + "page": 273, "line": 3815, "text": "2 Fallbearbeitung" }, { - "page": 275, + "page": 274, "line": 3825, "text": "Gruppentherapeutin:" }, { - "page": 276, + "page": 275, "line": 3845, "text": "2.2 Situationserfassung" }, { - "page": 277, + "page": 276, "line": 3855, "text": "Frau G. wohnt alleine in einer Wohnung mit einem Hund und einer Katze." }, { - "page": 278, + "page": 277, "line": 3869, "text": "nikeintritt hat sie in ihrer Freizeit oft Fernseher geschaut und sei k" }, { - "page": 279, + "page": 278, "line": 3881, "text": "Abb.20: Zeitstrahl" }, { - "page": 280, + "page": 279, "line": 3889, "text": "Beim dritten Gespräch mit Frau G., ebenfalls im April, zeige und erläu" }, { - "page": 281, + "page": 280, "line": 3897, "text": "lähmen und hindern sie diese Beziehungen, dennoch könne sie sich nicht" }, { - "page": 282, + "page": 281, "line": 3911, "text": "Frau G. hat in Ue beschränkte Möglichkeiten auf Grund beschränkter Res" }, { - "page": 283, + "page": 282, "line": 3917, "text": "Die Auswirkungen dieser »Co-Abhängigkeit« auf Beziehungsgestaltungen s" }, { - "page": 284, + "page": 283, "line": 3927, "text": "sche Leiden (vgl. Flassbeck 2010:34f.). Eine Co-Abhängigkeit besteht, " }, { - "page": 285, + "page": 284, "line": 3937, "text": "Die handlungsleitende Arbeitshypothese (vgl. Hochuli Freund/Stotz 2015" }, { - "page": 286, + "page": 285, "line": 3951, "text": "mit der psychiatrischen Heimpflege angehen. Das Gespräch mit ihren Kin" }, { - "page": 287, + "page": 286, "line": 3957, "text": "mehr Unabhängigkeit entspricht, ist es aus meiner Sicht sinnvoll, wenn" }, { - "page": 288, + "page": 287, "line": 3965, "text": "3.1 Erkenntnisse und Folgerungen für die Fallarbeit in der Spitalsozialarbeit" }, { - "page": 289, + "page": 288, "line": 3971, "text": "spricht sicher auch dem freiwilligen Setting, das keine abschliessende" }, { - "page": 290, + "page": 289, "line": 3979, "text": "Denkarbeit zur Passung der verschiedenen Methoden in der Organisation " }, { - "page": 291, + "page": 290, "line": 3989, "text": "Geiser, Kaspar (2009). Problem- und Ressourcenanalyse in der Sozialen " }, { - "page": 294, + "page": 293, "line": 3999, "text": "Abbildungsverzeichnis" }, { - "page": 295, + "page": 294, "line": 4024, "text": "Tabellenverzeichnis" }, { - "page": 296, + "page": 295, "line": 4036, "text": "Autorinnen und Autoren" }, { - "page": 297, + "page": 296, "line": 4060, "text": "Hochuli Freund, Ursula , Jg. 1957, Dr. phil., ist Professorin an der H" }